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Archiv der Kategorie Veröffentlichung

Post!

Franzi ist momentan allein zuhause. Das heißt, dass sie morgens im Schlafanzug zum Briefkasten stolpert, um die Post sofort in den Fingern zu haben. Manchmal verläuft das dann so erfreulich wie heute Morgen. :) Mal ganz abgesehen davon, dass vor der Tür eine kostenlose Getränkeprobe stand (hmm, Saft!), konnte ich, nachdem ich Unmengen von Werbung aus dem Briefkasten geklaubt hatte, auch endlich mein Belegexemplar der Kritischen Ausgabe herausziehen!

Kritische Ausgabe Nr. 18

Die schlechte Qualität tut mir leid, ich hab momentan nur die etwas… schrottige Kamera meiner kleinen Schwester zur Verfügung. Aber es geht ja um den Tada-Effekt! Heft Nr. 18 plus coole Postkarten. Was will ein Autorenherz mehr?

Und psst. Ich hab was geschrieben. Was ganz Unfertiges, was erst mal noch ziemlich überarbeitungswürdig ist. Aber es ist heute beim Sport ganz langsam aus einem Notizbuch-Bruchstück gewachsen. Ich bin glücklich. :)

Kritische Ausgabe Heft Nr. 18

Kritische Ausgabe Nr. 18Der Kritischen Ausgabe wollte ich noch mal einen extra Blogeintrag widmen, deshalb habe ich sie gestern nicht mehr dazugepackt. Jetzt ist sie raus! Online kann man sie in Teilen schon bewundern. Unter den Beiträgen, die man sich herunterladen kann, ist auch So was fragt man nicht. Und der Vollständigkeit halber: bestellen kann man das gesamte Heft hier. Aber das werd ich bestimmt noch öfter und an noch mehr Orten erwähnen. :)

Momentan wird sie auf der Lepipziger Buchmesse (Halle 5, E101) vorgestellt, und danach gibt’s Belegexemplare. Ich bin wirklich schon gespannt wie ein Flitzebogen! Bei den Veröffentlichungen hat Heft Nr. 18 An den Wassern übrigens schon den obersten Platz weggenommen.

Sherlock Holmes

… aber erst mal kurz was anderes. Ich habe vorgestern die Druckfahne von So was fragt man nicht bekommen, die zum Besabbern schön wunderhübsch ist. Ich freu mich schon sehr darauf, die fertige Zeitschrift in Händen zu halten!

Und jetzt zurück zum Beitragstitel. Am Sonntag war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in Sherlock Holmes (nach einigen Startschwierigkeiten, wir wollten eigentlich schon in der ersten Woche rein), und ich wollte eigentlich schon die ganze Zeit drüber bloggen, aber es kam immer wieder was dazwischen. Und wenn ich dann mal Zeit hatte, habe ich es natürlich vergessen. ;)

Ich liebe Robert Downey Jr. Sehr. Er erinnert mich zwar extrem an Hugh Laurie, aber er hat durchaus was eigenes und etwas, das meiner Meinung nach sehr gut zu Sherlock Holmes passt. Klar, er ist jetzt nicht unbedingt der Sherlock Holmes aus Doyles Büchern, aber er ist ein Sherlock Holmes. Überhaupt haben mir die Schauspieler in diesem Film ausnahmslos gefallen, neben Robert Downey Jr. insbesondere Jude Law, Rachel McAdams und Eddie Marsan.

Was ich nicht so übermäßig gelungen fand, war der Plot. Mit dem ganzen übernatürlichen Kram hab ich kein Problem, ich finde es eher faszinierend, wenn das dann doch auf ganz rationale Weise aufgeklärt wird, und auch Doyle hat das ja gerne mal gemacht. Aber im Film fand ich die Geschichte einfach ein wenig zu abstrus und ich hab nicht wirklich alles verstanden. Ich habe auch das Problem, dass ich Filme/Theaterstücke normalerweise mehr als einmal sehen muss, um wirklich alles zu begreifen, vermutlich, weil ich einfach nichts zum Lesen habe, wo ich mich im Notfall auch noch mal ein paar Sätze oder Seiten zurückhangeln kann. Hier hätte ich das jedenfalls mal gut gebrauchen können, denn ab einem gewissen Punkt (ach Quatsch, eigentlich schon am Anfang- was sollte das? :D) bin ich nicht mehr so wahnsinnig gut mitgekommen.

Aber die Dialoge haben das wieder wettgemacht. Total klasse und die meiste Zeit über auch gut übersetzt. Der Tatsache wegen, dass ich den Film trotzdem sehr gerne auf Englisch sehen würde, werde ich mir die DVD aber kaufen, und dann hoffentlich auch den Plot ein bisschen besser verstehen. Denn selbst wenn der nicht ganz das Gelbe vom Ei ist, hat Sherlock Holmes es mir in jedem Fall angetan, ganz besonders mit der Besetzung. Wer auf halbnackte, sich prügelnde Männer seltsame Mystery gepaart mit Witz steht, sollte sich das in meinen Augen angucken. :)

Das einzige, was ich doch etwas befremdlich fand, war, dass da sehr, sehr viele Kinder vor uns saßen. Gut, der Film ist ab 12 freigegeben (wobei man sagen muss, dass die alle noch nicht 12 waren), aber ich finde, Eltern haben die Verantwortung, sich vorab ein bisschen über das zu informieren, was in einem Film zu sehen ist. Menschen- und Amphibienleichen und dergleichen sind meiner Meinung nach nichts für Kinder. Und wenn die Eltern wussten, was man da so zu sehen bekommt, und trotzdem mit den Kindern da reingegangen sind, dann find ich das einfach nur traurig. Leute, geht doch mit euern Kindern in Disney-Filme und den ganzen anderen Kitschkram mit fliegenden Rentieren oder Zahnfeen oder was weiß ich! Für so was ist man nie zu alt. Aber für manche Filme eindeutig zu jung.

Notwendige Streitgenossen (und anderes Zeug)

Die Notwendigen Streitgenossen von Georg Miggel liegen jetzt auch schon wieder ein paar Tage zurück - trotzdem will ich auf jeden Fall eine Rezension dazu schreiben, da ich das Buch gewonnen habe und man das als Gegenleistung ja wohl erwarten kann. :)

Notwendige Streitgenossen

Notwendige Streitgenossen war mal wieder einer meiner Ausflüge in ein Genre, das ich sonst nicht lese: Krimis. Leider muss ich sagen, dass dieser Ausflug… nun, nicht so ganz gelungen war. Als ich das Buch angefangen habe, war ich ehrlich begeistert. Die Interaktion zwischen Theo, der Hauptfigur, und seiner Frau Martina war toll. Es hat mir richtig gut gefallen, wie die beiden miteinander umgegangen sind, und das ging auch bei anderen Beziehungen so weiter. Da dachte ich schon, hey, das ist was, das bei Krimis sonst oft vernachlässigt wird und ich fand es toll, dass das mal ein Krimiautor konnte. Ich will jetzt nicht sagen, dass das aber auch schon alles war, was er konnte. Einige meiner Kritikpunkte, die gleich folgen, sind reine Geschmackssachen, und es wird Leute geben, die sich öfter in diesem Genre bewegen, denen das gefällt, was mir nicht gefallen hat.

Was ich als Erstes anbringen will, weil es das Erste war, was mich gestört hat: die Einführung neuer Figuren. Es waren wirklich, wirklich viele Leute, die vorgestellt wurden, da es um eine Sozietät mit 52 Partnern geht, und von den ganzen Juniorpartnern und was nicht noch will ich jetzt gar nicht anfangen. Aber jedes einzelne Mal, wenn jemand Neues auftauchte, wurden aufgelistet: sein Name, sein Alter, wie er mit der Hauptfigur in Verbindung steht, sein Aussehen.Wenn nötig (wobei das relativ ist) auch Sprachfehler oder Angewohnheiten, die die Person besitzt. Was ich dabei am schlimmsten fand, war die Erwähnung (bei mehreren Personen!), die Augen der Person benötigten keine Brille. Das ist schön. Aber total überflüssig. Und bei dem Überfluss an Informationen, der bei der Vorstellung der Charaktere sowieso schon geherrscht hat, wäre weniger wirklich mehr gewesen. Ich konnte mir irgendwann auch einfach nicht mehr merken, wer wer ist und woher XY nun schon wieder kommt.

Ich habe in dem Buch auch durchaus nicht alles verstanden, was darauf zurückzuführen ist, dass es im Anwaltsmilieu spielt und ich davon nun mal nicht viel verstehe. Erst zogen sich nur die Passagen, wo ich ohnehin nichts verstanden habe, aber später die ganze Story. Einer der Partner der Sozietät wird entführt und die verbliebenen sollen ein Lösegeld von 20 Millionen zahlen. In unendlichen Versammlungen wird erläutert ob und wie und warum und ob man nicht lieber die Polizei einschalten sollte, ob man es verantworten kann, zu riskieren, dass dadurch dem Entführten etwas passiert usw. usf. Das hat sich alles wiederholt und wurde zwar durch die Marotten der Herren und Frauen Anwälte aufgelockert (die mir auch wieder gefielen), aber insgesamt war es einfach zu viel.

Und dann noch ein letztes, was eher persönliche Enttäuschung ist als Enttäuschung meiner Erwartungen an ein Buch: irgendwann hat die Hauptfigur Theo Lindner gemeinsam mit seiner Frau entschieden, dass sie moralisch dazu verpflichtet sind, das Geld zu zahlen, entgegen aller Sorgen, dass sie dann ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, eventuell die Ausbildung ihrer Kinder nicht mehr finanzieren können…- in dieser Situation hat er sich moralisch absolut richtig entschieden. (Ich muss es ja wissen, ich habe ja Ethik. :D) Und jetzt: Achtung Spoiler! Kaum dass am Schluss rauskam, dass die Entführung nur vorgetäuscht war und der Mitwisser Schumann ihm eine Millionen Schweigegeld bot, hat er zwar nur das genommen, was er auch gezahlt hatte - aber keinen einzigen Gedanken daran verschwendet, wie moralisch oder unmoralisch das ist, und an den Schaden, den sämtliche seiner Partner (von denen er mit mindestens einem befreundet ist!) davontragen. Da musste ich erst mal schlucken und habe das Buch etwas traurig zugeschlagen.

Nun, als Fazit: meine Tasse Tee war es nicht. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe. Disziplin! Und schließlich gab es auch Dinge, die mir ganz gut gefallen haben, sonst hätte ich das auch nicht gemacht.

Inzwischen lese ich Tintenherz noch mal, weil ich am Mittwoch den Film geschaut und unbändige Lust bekommen habe, mich mal wieder in ein bisschen Fantasy zu versenken, die ich schon kenne. Der Film hat mir zwar in einigen Punkten nicht so gut gefallen (”hey, lass uns da mal noch ein paar Effekte reinhauen, dann fällt es nicht so auf, dass wir vom Buch abweichen!”), aber die Darsteller fand ich alle gut, obwohl sie zum Großteil nicht so waren, wie ich mir die Figuren vorstelle. Ich bin aber froh, festzustellen, dass ich meine eigenen Bilder noch im Kopf habe. :)

Und eine schöne Neuigkeit zum Schluss: So was fragt man nicht wird im März in der Literaturzeitschrift Kritische Ausgabe veröffentlicht. Ich hab noch mal ordentlich dran geschraubt und bin jetzt sehr stolz auf mein Baby, und auch schon ganz gespannt, wie es sich in der Kritischen Ausgabe machen wird. An dieser Stelle auch noch mal ein ganz großes Dankeschön an Marcel Diel, fürs anfängliche Anschreiben, fürs Lesen und Lektorieren- danke. :)

Buchmesse (17.10.) & An den Wassern

Gleich vorweg: ich hab mir gestern auf der Buchmesse meine drei Belegexemplare der Anthologie An den Wassern am Stand des Rhein-Mosel-Verlags abgeholt, und da steht es schwarz auf weiß: “la mer von Franziska Kurtz (1. Platz)”. Ich freu mich riesig! Jetzt muss ich nur noch irgendwie an meine Urkunde und meinen Preis kommen, weil die hätte ich schon auch gerne. Aus Bingen hab ich allerdings auf meine Mail hin immer noch nichts zurückbekommen, deshalb werde ich morgen mal versuchen anzurufen.

Wie sich jetzt schon alle denken konnten, heißt das, dass ich auf der Buchmesse war. (Ach nein!) Ich bin gestern doch relativ spontan hingefahren, um mich mit Denise aus dem Musicalforum zu treffen, was natürlich zu geballter Musicalfreakkonzentration führte (ja, wir sind schon zweit geballt). Wir waren in der China-Halle, in der Film-und-Media-Halle, dann noch in Halle 4.1 (wegen der Anthologie), die ich mir fälschlicherweise als Halle 3.4 gemerkt hatte :D, und dann haben wir uns Ben Becker angesehen. Beziehungsweise vielmehr angehört. Ab und zu habe ich einen Blick auf seinen schnieken Hut erhaschen können, aber insgesamt standen zu viele Leute vor uns, als dass wir ihn hätten sehen können. (Und Ausdauer-auf-den-Zehen-Steherin bin ich auch nicht.) Es war ganz witzig und sowieso toll, ihn mal zu “sehen”, ich mag ihn nämlich, seit ich ihn vor ein paar Jahren mal auf einer CD ein Gedicht habe lesen hören. Er hat aus seinem Kinderbuch Bruno oder Der Junge mit den grünen Haaren vorgelesen. Es klang echt süß. Wir wollten uns danach eigentlich auch noch ein Autogramm holen, aber der Herr Becker, der dank Bahn schon zu spät gekommen war, hatte auch im Nachhinein leider keine Zeit mehr.

Nachdem Denise mich verlassen hatte :/, ich aber noch ein wenig Zeit hatte, bis mein Zug kam, bin ich noch schnell in Halle 8.0, zu den internationalen Verlägen, wo ich mir eine Tüte besorgt habe (den ganzen Tag hab ich nach welchen Ausschau gehalten!) von London Book Fairs.

Im Zug habe ich mir dann erst mal meine eigene Geschichte zu Gemüte geführt - ja, ich wollte mal sehen, was der Lektor damit gemacht hatte. * Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich ein Rechtschreibprogramm habe drüberlaufen lassen, und es mir statt “du bist empfindlich, erwidert sie und stößt sich am pf.” Folgendes vorgeschlagen hat: “du bist empfindlich, erwidert sie und stößt sich am Kopf.”. Da hatte ich mich sogar noch mit meiner Mutter und Schwester darüber unterhalten, dass wahrscheinlich niemand so doof wäre, ernsthaft zu glauben, das gehöre so.

Ich blätterte also durch meine Geschichte, lese die Zeile und denke mir nur noch: “Oh doch.” Hätte ich nicht im Zug gesessen, hätte ich wohl laut geschrien.

* EDIT: Wen die Sache interessiert: der Lektor hat sich gemeldet (Kommentare) und bestätigt, dass nicht er der Missetäter ist, sondern wohl jemand nach ihm brav auf sein Rechtschreibprogramm gehört hat. Nur damit hier niemand zu Unrecht beschuldigt wird. :) So, und jetzt können wir weiter darüber lachen.

Literaturtage in Bingen

Morgen beginnen in Bingen die Rheinland-Pfälzischen Literaturtage 2009. (Infos dazu hier.) Am 4. Oktober findet um 14 Uhr die Vorstellung der Anthologie An den Wassern statt, sowie die Verleihung des Preises “Buch des Jahres” und eine Lesung von Hanns-Josef Ortheil. Ich werde wohl mit meinen Eltern hinfahren und mir das anschauen. :)

Das einzige, was mir bezüglich der Anthologie ein wenig Sorgen bereitet, ist, dass ich - nachdem ich den Text zum Lektor gemailt hatte - nichts mehr dazu gehört habe. Allerdings vertraue ich dem Rhein-Mosel-Verlag (der die Edition Schrittmacher herausgibt) eigentlich, dass er das nicht total verballhornt. Ein bisschen mulmig ist mir trotzdem und ich bin schon recht gespannt. Außerdem hoffe ich natürlich, dass wir ein Belegexemplar bekommen. Aber auf jeden Fall werde ich dann bald mal wissen, wie sie aussieht, die Anthologie. (Ich bin so oberflächlich.)

So, noch mal kurz und knapp:

An den Wassern/Buch des Jahres/Hanns-Josef Ortheil | 4. 10., 14 Uhr | Kulturzentrum am Freidhof, Bingen | Eintritt frei 

Steht auch noch mal hier.

Linker Beitrag

Also: ich bin wahnsinnig hinterher mit allem, was mit Internet zu tun hat. Wir sind ja grade erst umgezogen und ich habe kein DSL, und das Internet, an dem wir uns dank Surfstick erfreuen dürfen, ist wahnsinnig langsam. E-mails empfangen und verschicken fällt daher auch flach, deshalb entschuldige ich mich bei allen, die vielleicht auf eine Mail warten o.Ä.

Neuigkeiten gibt es trotzdem. Ich bin Teil eines neuen Literaturblogs, dem fliegenkopf, an dem außer mir noch acht weitere Autoren beteiligt sind - vom Jahrgang und literarischen Ansatz breit gefächert und hoffentlich interessant. :) Von mir kann man da noch nichts lesen, was sich durch Zeit- und Mußenmangel erklären lässt. Die weiteren Namen des FlieKo:  Mario Apel, Andrea Brincker, Richard Duraj, Heide Kloth, Simone Kornappel, Lars Schneider, Jan Skudlarek und Manuel Stallbaumer.

Ansonsten wurden inzwischen auch die Preisträger des Wettbewerbs “An den Wassern” auf der Seite der Literaturtage Rheinland-Pfalz 2009 veröffentlicht.  Ein bisschen beängstigend finde ich es schon, zwischen Autoren zu stehen, deren Namen mir durchaus nicht alle ganz unbekannt sind, und die zum Teil mehr als doppelt so alt sind wie ich. Die Vorstellung der Anthologie findet übrigens am 4. Oktober im Kulturzentrum am Freidhof in Bingen statt (Programm), wo ich wahrscheinlich hinfahren werde, aber das werde ich sicher auch noch mal dann posten, wenn der Termin näher rückt.

Meine Buchliste ist auch aktualisiert, aber ich habe leider in den Ferien nicht halb so viel gelesen, wie ich eigentlich wollte. Vor allem über Dracula werde ich aber bloggen. Dass ich nicht gelesen habe, heißt aber nicht, dass ich mir ansonsten nichts kulturell Wertvolles zu Gemüte geführt habe. :D Um genau zu sein hat mich mein Musicalrausch vom Lesen abgehalten - ich habe mir Wicked in Stuttgart und City of Angels in Ettlingen angesehen, und mich außerdem in RENT verliebt. Und um die Liebe ein bisschen unters Volk zu bringen: Will I.

Literaturtage Rheinland-Pfalz

Erinnert ihr euch noch an das hier? Grade eben habe ich aus dem Briefkasten einen Umschlag gefischt, auf dem - zu meiner großen Überraschung - groß “Rheinland-Pfälzische Literaturtage 2009″ stand. Eigentlich habe ich gar nicht mehr mit einem Brief gerechnet. Und eigentlich dachte ich, mein Text hätte da wohl auch nicht so viele Chancen, weil es irgendwie so nach “Heimatbezug” aussah.

Scheinbar ist dem aber doch nicht so, und ich habe es mit la mer unter die Preisträger geschafft. :) Das heißt, dass die Kurzgeschichte zusammen mit den anderen Preisträger-Texten in der Anthologie An den Wassern (Edition Schrittmacher) veröffentlicht wird, worüber ich mich wirklich, wirklich riesig freue. Vor allem, weil ich wieder Teil einer Schrittmacher-Anthologie sein darf. Mal abgesehen davon, dass das der erste nicht explizit für Jugendliche und junge Erwachsene vorgesehene Wettbewerb ist, bei dem ich mitgemacht habe.

Den Text plus Kurzbio soll ich ihnen jetzt noch mal per E-mail zuschicken, damit er an einen Lektor gesandt werden kann. Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt.

Post aus Graz

Ich habe meine Anthologie aus Graz bekommen! :) Aufbrechen heißt sie, grün ist sie und wunderschön. Aber ein riesiges Teil ist das schon - mit so viel Buch hatte ich gar nicht gerechnet. 237 Seiten, 32 Autorinnen und Autoren zwischen 9 und 17 Jahren, komprimiert auf eine Größe von irgendwas zwischen DIN-A5 und DIN-A4.

Mit im Briefumschlag lag meine Urkunde - auch die sieht toll aus. Steht zwar nicht viel drauf, außer dass ich “beim europäischen Literaturwettbewerb 2009 einen Anerkennungspreis (Buchveröffentlichung) erreicht” habe, aber: das reicht ja auch. Ich freu mich. :)

(Bild vom Buch gibt’s leider nicht, da das noch nirgends on ist.)

Während du wegsiehst

Als ich grade den Briefkasten öffnete und mir ein brauner Umschlag entgegen fiel, der an mich adressiert war, war ich erst mal kurz, aber ordentlich, verwirrt. Aber sobald ich den Stempel gesehen habe, ist meine Verwirrung wortwörtlich verpufft und ich habe versucht, gleichzeitig die Treppe hochzugehen, das Brot und die Zeitung nicht fallen zu lassen und den Umschlag aufzureißen.

Drin war endlich, endlich die TJA-Anthologie diesen Jahres. Wunderwunderschön ist sie, und so sieht sie aus:

Auf der Seite des treffens junger autoren kann man sie zwar noch nicht bewundern, dafür aber schon bei amazon bestellen.

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