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13.11.2009 von Franziska Kurtz.
… das geb ich ja zu. Falls jemand trotzdem gerne wissen wollen sollte (uh-huh), dass ich noch lebe: ich twittere fleißig. Frisst nicht ganz so viel Zeit, die man eigentlich fürs Schreiben verwenden müsste, wie das Bloggen.
Ja, Schreiben. Inzwischen ist mir die Realität auf den Kopf gekracht: NaNoWriMo. Ist. Anstrengend. 50 000 Worte schreiben sich nicht mal so eben weg. Anfangs war ich noch ein bisschen hinterher, inzwischen bin ich meinem Wortziel um ungefähr zwei Tage voraus; ein gutes Polster für Tage, an denen ich mal nicht so viel schaffe.
Ich bin jetzt bei 25 419 Wörtern und habe die Hälfte eines zugegebenermaßen eher schlechten Buches damit geschafft. Aber: ich wollte ja eigentlich vor allem üben. Handlung zu schreiben. Dialoge zu schreiben. Fantasy zu schreiben. Ich bin nicht mit der Erwartung reingegangen, dass ich ein Meisterwerk schreibe. Und ich habe durchaus das Gefühl, dass es mir etwas bringt. Und weil das Lyrische, das Franzi immer so mit sich rumträgt, natürlich auch nicht fehlen darf, hier mein Lieblingssatz aus dem Wortsalat:
“Man konnte schon die Hügel sehen und Rauchfahnen, die in den Himmel stiegen wie graue, filigrane Säulen, die die Spätherbstwolken trugen.”
Wer noch auf eine e-Mail von mir wartet (ich weiiiß, Nadja): ich geb mir wirklich Mühe, aber es bleibt alles ein bisschen liegen momentan. Dieses Wochenende will außerdem noch der ganze Stoff für die Geschichts-Kursarbeit gelernt werden. Und die 30 000 würd ich gerne schaffen.Versprechen tu ich nichts, außer, dass ich versuchen werde, mich zu melden.
Heute übrigens: die Lesung der tja-Preisträger, denen ich hier schnell ganz viel Erfolg und Glück, eine wunderwunderbare Lesung und noch ein aufregendes und lehrreiches restliches tja wünschen will. (Wär so gern dabei gewesen mäh.)
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12.9.2009 von Franziska Kurtz.
Kleines Update, das wahrscheinlich etwas durcheinander gewürfelt sein wird, weil ich vieles habe, über das ich was sagen könnte, aber wenig, was ich darüber sagen könnte.
Das, was mich momentan am meisten beschäftigt, ist meine Schreibblockade. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach nicht genug Zeit habe, geschweige denn davon, nicht ausgeschlafen genug zu sein, um zu schreiben. Deshalb habe ich heute was ausprobiert: Write or Die. Und ich habe ein bisschen was geschrieben. Was ich richtig scheiße finde. Aber ich vertraue darauf, dass mit der Zeit was Gutes bei rauskommt. Außerdem habe ich mich bei NaNoWriMo (National Novel Writing Month) angemeldet, vielleicht kommt ja was bei rum. Andererseits ist das einfach nur verrückt vor mir, weil ich allein im November fünf Kursarbeiten schreibe und zwar meine ersten Kursarbeiten überhaupt.
Aus dem Grund kann ich auch leider nicht zum tja fahren - was wirklich, wirklich schade ist, weil, Leute, schaut mal auf die Gewinner! Ich kenne ein paar und ich freu mich riesig für alle, die ich kenne, und natürlich auch für alle, die ich nicht kenne. Und grade, weil ich Leute kenne, finde ich es extrem doof, dass ich dieses Jahr nicht hin kann.
Ansonsten war ich vor ein paar Tagen mit meinem Geschichts-Leistungskurs im Kino, in Inglourious Basterds. Ich persönlich fand den wirklich eklig, obwohl von rechts neben mir immer kam “neeein, überhaupt nicht!”. Vielleicht bin ich ja komisch, aber spritzendes Blut, Schießereien mit dem Maschinengewehr, das Skalpieren von Leichen und Leuten Hakenkreuze in die Stirn ritzen halt ich für etwas unappetitlich. Wie dem auch sei, obwohl der Film, vor allem was seine Gewaltszenen betrifft, wahnsinnig überspitzt war (was natürlich Absicht war, aber manchmal war es mir trotzdem ein bisschen zu viel), hat er mir ganz gut gefallen. Historisch gesehen darf man es da natürlich nicht so genau nehmen, aber interessant war er trotzdem. Vor allem die Dialoge, also die subtileren Teile, mit ihrem Psychoterror, waren wirklich gut. Ich fand es toll, wie die richtig in die Länge gezogen wurden - dieser Kontrast zwischen den überladenen Gewaltszenen und den simpel aber genial gemachten Dialogen mochte ich.
Was mich übrigens außer Schule noch vom Schreiben abhält, ist, zugegebenermaßen, wahrscheinlich Artemis Fowl. Ich habe gerade die ganze Buchreihe noch mal gelesen und bin jetzt beim sechsten Teil angekommen, dem einzigen Teil, den ich noch nicht gelesen hatte. Ich habe ganze Nachmittage mit den Büchern auf der Couch verbracht - ich liebe sie einfach. Trotzdem werde ich nicht gesondert über sie bloggen; ich halte Artemis Fowl einfach für tolle Fantasy, witzig, gut geschrieben, dramatisch genug, um zu fesseln. Dass ich für keins der Bücher trotz Schule länger als zwei bis drei Tage gebraucht habe, sagt, glaube ich, schon genug darüber aus. (Und nein, damit meinte ich jetzt nicht ausschließlich, dass sie einfach zu lesen sind. :D)
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17.5.2009 von Franziska Kurtz.
Entweder ich war vorher immer blind oder die Unterkategorie Pressestimmen auf der Seite des tja ist neu. Ich plädiere auf letzteres. Jedenfalls kann man dort einen Auszug aus einer Rezension zu unserer Anthologie während du wegsiehst lesen. :)
“Seit 1986 veranstalten die Berliner Festspiele einen Schreibwettbewerb für junge AutorInnen. Die besten BewerberInnen werden zum „Treffen junger Autoren“ eingeladen. In einer Anthologie sind jetzt die Texte der 21 PreisträgerInnen von 2008 erschienen. Vertreten sind in dem Band ganz unterschiedliche Textsorten. Darunter sind Gedichte genauso wie fiktive Tagebucheintragungen, Theaterszenen ebenso wie Kurzgeschichten. So unterschiedlich wie die Genres ist auch das Alter der AutorInnen: am Wettbewerb teilnehmen konnten Menschen zwischen 10 und 21 Jahren. Das scheint gewagt: Können so junge Leute überhaupt schon anspruchsvolle Texte verfassen?
Ja, sie können. (…) die Auswahl [ist] insgesamt ein großer Gewinn. Viele der jungen AutorInnen beschäftigen sich mit den schwierigen Aspekten des Erwachsenwerdens – jenseits von Starkult und Liebeskummer-Poesie. (…) Erstaunlich ist außerdem, wie viele Texte über den Horizont „typisch pubertärer“ Probleme hinausgehen. Einsamkeit im Alter, Eheprobleme, überlastete Mütter – die AutorInnen scheuen sich nicht davor, fremde Perspektiven einzunehmen.
(…) Von einigen dieser jungen SchriftstellerInnen werden wir sicherlich noch hören.”
Claire Horsts Rezension kann man in Gänze auf aviva-berlin.de lesen.
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5.3.2009 von Franziska Kurtz.
Die Anthologie des Treffens Junger Autoren 2008, Während du wegsiehst, wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse von zwei darin vertretenen Autorinnen vorgestellt werden. Moderiert wird die Präsentation durch Barbara T. Pohle, es lesen Isabella Ayuto und Laura Naumann.
Während du wegsiehst | 12. März | 13.30 - 14.00 h | Forum Halle 3, Stand E405
Auch bei der Langen Leipziger Lesenacht werden Laura und Isabella zu hören sein. Dann wird auch Steffen Juhran dazu stoßen, der ebenfalls 2008 Preisträger des Treffens Junger Autoren war.
Lange Leipziger Lesenacht | 12. März | 19.15 - 20.15 h | Moritzbastei, Oberkeller
Zu den Autoren:
Isabella Ayuto, geboren 1992, schreibt Lyrik und Prosa. Preisträgerin des Treffens Junger Autoren 2008 und ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Stadt Taucha für das “Beste Gedicht”.
Steffen Juhran, geboren 1990, von 2004 bis 2008 Mitglied der Redaktion der Chameleon Jugendliteraturzeitschrift. 2008 war er zum Treffen Junger Autoren eingeladen.
Laura Naumann, geboren 1989, war 2006 und 2008 Preisträgerin des Treffens Junger Autoren und wurde unter anderem von interplay europe für ihr Drama süßer vogel undsoweiter ausgezeichnet.
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5.3.2009 von Franziska Kurtz.
Als ich grade den Briefkasten öffnete und mir ein brauner Umschlag entgegen fiel, der an mich adressiert war, war ich erst mal kurz, aber ordentlich, verwirrt. Aber sobald ich den Stempel gesehen habe, ist meine Verwirrung wortwörtlich verpufft und ich habe versucht, gleichzeitig die Treppe hochzugehen, das Brot und die Zeitung nicht fallen zu lassen und den Umschlag aufzureißen.
Drin war endlich, endlich die TJA-Anthologie diesen Jahres. Wunderwunderschön ist sie, und so sieht sie aus:

Auf der Seite des treffens junger autoren kann man sie zwar noch nicht bewundern, dafür aber schon bei amazon bestellen.
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