Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Anthologie.
18.10.2009 von Franziska Kurtz.
Gleich vorweg: ich hab mir gestern auf der Buchmesse meine drei Belegexemplare der Anthologie An den Wassern am Stand des Rhein-Mosel-Verlags abgeholt, und da steht es schwarz auf weiß: “la mer von Franziska Kurtz (1. Platz)”. Ich freu mich riesig! Jetzt muss ich nur noch irgendwie an meine Urkunde und meinen Preis kommen, weil die hätte ich schon auch gerne. Aus Bingen hab ich allerdings auf meine Mail hin immer noch nichts zurückbekommen, deshalb werde ich morgen mal versuchen anzurufen.
Wie sich jetzt schon alle denken konnten, heißt das, dass ich auf der Buchmesse war. (Ach nein!) Ich bin gestern doch relativ spontan hingefahren, um mich mit Denise aus dem Musicalforum zu treffen, was natürlich zu geballter Musicalfreakkonzentration führte (ja, wir sind schon zweit geballt). Wir waren in der China-Halle, in der Film-und-Media-Halle, dann noch in Halle 4.1 (wegen der Anthologie), die ich mir fälschlicherweise als Halle 3.4 gemerkt hatte :D, und dann haben wir uns Ben Becker angesehen. Beziehungsweise vielmehr angehört. Ab und zu habe ich einen Blick auf seinen schnieken Hut erhaschen können, aber insgesamt standen zu viele Leute vor uns, als dass wir ihn hätten sehen können. (Und Ausdauer-auf-den-Zehen-Steherin bin ich auch nicht.) Es war ganz witzig und sowieso toll, ihn mal zu “sehen”, ich mag ihn nämlich, seit ich ihn vor ein paar Jahren mal auf einer CD ein Gedicht habe lesen hören. Er hat aus seinem Kinderbuch Bruno oder Der Junge mit den grünen Haaren vorgelesen. Es klang echt süß. Wir wollten uns danach eigentlich auch noch ein Autogramm holen, aber der Herr Becker, der dank Bahn schon zu spät gekommen war, hatte auch im Nachhinein leider keine Zeit mehr.
Nachdem Denise mich verlassen hatte :/, ich aber noch ein wenig Zeit hatte, bis mein Zug kam, bin ich noch schnell in Halle 8.0, zu den internationalen Verlägen, wo ich mir eine Tüte besorgt habe (den ganzen Tag hab ich nach welchen Ausschau gehalten!) von London Book Fairs.
Im Zug habe ich mir dann erst mal meine eigene Geschichte zu Gemüte geführt - ja, ich wollte mal sehen, was der Lektor damit gemacht hatte. * Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich ein Rechtschreibprogramm habe drüberlaufen lassen, und es mir statt “du bist empfindlich, erwidert sie und stößt sich am pf.” Folgendes vorgeschlagen hat: “du bist empfindlich, erwidert sie und stößt sich am Kopf.”. Da hatte ich mich sogar noch mit meiner Mutter und Schwester darüber unterhalten, dass wahrscheinlich niemand so doof wäre, ernsthaft zu glauben, das gehöre so.
Ich blätterte also durch meine Geschichte, lese die Zeile und denke mir nur noch: “Oh doch.” Hätte ich nicht im Zug gesessen, hätte ich wohl laut geschrien.
* EDIT: Wen die Sache interessiert: der Lektor hat sich gemeldet (Kommentare) und bestätigt, dass nicht er der Missetäter ist, sondern wohl jemand nach ihm brav auf sein Rechtschreibprogramm gehört hat. Nur damit hier niemand zu Unrecht beschuldigt wird. :) So, und jetzt können wir weiter darüber lachen.
Geschrieben in Anthologie, Kurzgeschichte, Eigenes, Veröffentlichung, Prosa | 12 Kommentare »
29.9.2009 von Franziska Kurtz.
Morgen beginnen in Bingen die Rheinland-Pfälzischen Literaturtage 2009. (Infos dazu hier.) Am 4. Oktober findet um 14 Uhr die Vorstellung der Anthologie An den Wassern statt, sowie die Verleihung des Preises “Buch des Jahres” und eine Lesung von Hanns-Josef Ortheil. Ich werde wohl mit meinen Eltern hinfahren und mir das anschauen. :)
Das einzige, was mir bezüglich der Anthologie ein wenig Sorgen bereitet, ist, dass ich - nachdem ich den Text zum Lektor gemailt hatte - nichts mehr dazu gehört habe. Allerdings vertraue ich dem Rhein-Mosel-Verlag (der die Edition Schrittmacher herausgibt) eigentlich, dass er das nicht total verballhornt. Ein bisschen mulmig ist mir trotzdem und ich bin schon recht gespannt. Außerdem hoffe ich natürlich, dass wir ein Belegexemplar bekommen. Aber auf jeden Fall werde ich dann bald mal wissen, wie sie aussieht, die Anthologie. (Ich bin so oberflächlich.)
So, noch mal kurz und knapp:
An den Wassern/Buch des Jahres/Hanns-Josef Ortheil | 4. 10., 14 Uhr | Kulturzentrum am Freidhof, Bingen | Eintritt frei
Steht auch noch mal hier.
Geschrieben in Anthologie, Eigenes, Veröffentlichung, Lesung, Wettbewerb | 2 Kommentare »
16.8.2009 von Franziska Kurtz.
Also: ich bin wahnsinnig hinterher mit allem, was mit Internet zu tun hat. Wir sind ja grade erst umgezogen und ich habe kein DSL, und das Internet, an dem wir uns dank Surfstick erfreuen dürfen, ist wahnsinnig langsam. E-mails empfangen und verschicken fällt daher auch flach, deshalb entschuldige ich mich bei allen, die vielleicht auf eine Mail warten o.Ä.
Neuigkeiten gibt es trotzdem. Ich bin Teil eines neuen Literaturblogs, dem fliegenkopf, an dem außer mir noch acht weitere Autoren beteiligt sind - vom Jahrgang und literarischen Ansatz breit gefächert und hoffentlich interessant. :) Von mir kann man da noch nichts lesen, was sich durch Zeit- und Mußenmangel erklären lässt. Die weiteren Namen des FlieKo: Mario Apel, Andrea Brincker, Richard Duraj, Heide Kloth, Simone Kornappel, Lars Schneider, Jan Skudlarek und Manuel Stallbaumer.
Ansonsten wurden inzwischen auch die Preisträger des Wettbewerbs “An den Wassern” auf der Seite der Literaturtage Rheinland-Pfalz 2009 veröffentlicht. Ein bisschen beängstigend finde ich es schon, zwischen Autoren zu stehen, deren Namen mir durchaus nicht alle ganz unbekannt sind, und die zum Teil mehr als doppelt so alt sind wie ich. Die Vorstellung der Anthologie findet übrigens am 4. Oktober im Kulturzentrum am Freidhof in Bingen statt (Programm), wo ich wahrscheinlich hinfahren werde, aber das werde ich sicher auch noch mal dann posten, wenn der Termin näher rückt.
Meine Buchliste ist auch aktualisiert, aber ich habe leider in den Ferien nicht halb so viel gelesen, wie ich eigentlich wollte. Vor allem über Dracula werde ich aber bloggen. Dass ich nicht gelesen habe, heißt aber nicht, dass ich mir ansonsten nichts kulturell Wertvolles zu Gemüte geführt habe. :D Um genau zu sein hat mich mein Musicalrausch vom Lesen abgehalten - ich habe mir Wicked in Stuttgart und City of Angels in Ettlingen angesehen, und mich außerdem in RENT verliebt. Und um die Liebe ein bisschen unters Volk zu bringen: Will I.
Geschrieben in Anthologie, Veröffentlichung, Allgemein | 5 Kommentare »
7.7.2009 von Franziska Kurtz.
Erinnert ihr euch noch an das hier? Grade eben habe ich aus dem Briefkasten einen Umschlag gefischt, auf dem - zu meiner großen Überraschung - groß “Rheinland-Pfälzische Literaturtage 2009″ stand. Eigentlich habe ich gar nicht mehr mit einem Brief gerechnet. Und eigentlich dachte ich, mein Text hätte da wohl auch nicht so viele Chancen, weil es irgendwie so nach “Heimatbezug” aussah.
Scheinbar ist dem aber doch nicht so, und ich habe es mit la mer unter die Preisträger geschafft. :) Das heißt, dass die Kurzgeschichte zusammen mit den anderen Preisträger-Texten in der Anthologie An den Wassern (Edition Schrittmacher) veröffentlicht wird, worüber ich mich wirklich, wirklich riesig freue. Vor allem, weil ich wieder Teil einer Schrittmacher-Anthologie sein darf. Mal abgesehen davon, dass das der erste nicht explizit für Jugendliche und junge Erwachsene vorgesehene Wettbewerb ist, bei dem ich mitgemacht habe.
Den Text plus Kurzbio soll ich ihnen jetzt noch mal per E-mail zuschicken, damit er an einen Lektor gesandt werden kann. Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt.
Geschrieben in Anthologie, Eigenes, Veröffentlichung, Wettbewerb | 10 Kommentare »
25.5.2009 von Franziska Kurtz.
Ich habe meine Anthologie aus Graz bekommen! :) Aufbrechen heißt sie, grün ist sie und wunderschön. Aber ein riesiges Teil ist das schon - mit so viel Buch hatte ich gar nicht gerechnet. 237 Seiten, 32 Autorinnen und Autoren zwischen 9 und 17 Jahren, komprimiert auf eine Größe von irgendwas zwischen DIN-A5 und DIN-A4.
Mit im Briefumschlag lag meine Urkunde - auch die sieht toll aus. Steht zwar nicht viel drauf, außer dass ich “beim europäischen Literaturwettbewerb 2009 einen Anerkennungspreis (Buchveröffentlichung) erreicht” habe, aber: das reicht ja auch. Ich freu mich. :)
(Bild vom Buch gibt’s leider nicht, da das noch nirgends on ist.)
Geschrieben in Literaturwerkstatt Graz, Anthologie, Veröffentlichung | 2 Kommentare »
17.5.2009 von Franziska Kurtz.
Entweder ich war vorher immer blind oder die Unterkategorie Pressestimmen auf der Seite des tja ist neu. Ich plädiere auf letzteres. Jedenfalls kann man dort einen Auszug aus einer Rezension zu unserer Anthologie während du wegsiehst lesen. :)
“Seit 1986 veranstalten die Berliner Festspiele einen Schreibwettbewerb für junge AutorInnen. Die besten BewerberInnen werden zum „Treffen junger Autoren“ eingeladen. In einer Anthologie sind jetzt die Texte der 21 PreisträgerInnen von 2008 erschienen. Vertreten sind in dem Band ganz unterschiedliche Textsorten. Darunter sind Gedichte genauso wie fiktive Tagebucheintragungen, Theaterszenen ebenso wie Kurzgeschichten. So unterschiedlich wie die Genres ist auch das Alter der AutorInnen: am Wettbewerb teilnehmen konnten Menschen zwischen 10 und 21 Jahren. Das scheint gewagt: Können so junge Leute überhaupt schon anspruchsvolle Texte verfassen?
Ja, sie können. (…) die Auswahl [ist] insgesamt ein großer Gewinn. Viele der jungen AutorInnen beschäftigen sich mit den schwierigen Aspekten des Erwachsenwerdens – jenseits von Starkult und Liebeskummer-Poesie. (…) Erstaunlich ist außerdem, wie viele Texte über den Horizont „typisch pubertärer“ Probleme hinausgehen. Einsamkeit im Alter, Eheprobleme, überlastete Mütter – die AutorInnen scheuen sich nicht davor, fremde Perspektiven einzunehmen.
(…) Von einigen dieser jungen SchriftstellerInnen werden wir sicherlich noch hören.”
Claire Horsts Rezension kann man in Gänze auf aviva-berlin.de lesen.
Geschrieben in Anthologie, Treffen Junger Autoren, Rezension | 2 Kommentare »
2.5.2009 von Franziska Kurtz.
Nachdem wir am Montag (eine ziemlich entsetzliche) Generalprobe hatten und schon um die Aufführungen gebangt haben, hat Sophokles’ Antigone doch am Dienstag und Mittwoch wahnsinnig viel Spaß auf der Bühne gemacht. Der ein oder andere Patzer wurde noch elegant gerettet und insgesamt waren es drei wunderschöne Tage.
Mit dem Stück sind wir in Vertretung unserer Schule auch am 15.06. im Rahmen der Schultheaterwoche in Heidelberg im zwinger zu sehen; wenn sich jemand dafür interessiert: einfach fragen, dann gibt es Näheres.

Inzwischen habe ich auch - trotz Theaterstress - den Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier fertig gelesen. Als Klappentext findet man unter der Zusammenfassung auch Auszüge aus zwei Buchrezensionen:
“[…] Geradezu atemlos liest man dieses Buch, kann es kaum aus der Hand legen.” (Die Welt)
“Ein Bewusstseinskrimi mit Tiefgang und ohne Gewähr. Ein beeindruckendes Buch.” (Die Zeit)
Während ich mit der zweiten Aussage vollkommen übereinstimme, muss ich zu der ersten leider sagen: es hat sich wahnsinnig gezogen. Nein, es war nicht schlecht, aber das Einlesen war schwerfällig und langwierig und hätte ich nicht so die Zähne zusammengebissen und mein ganzes Durchhaltevermögen hervorgekramt - ich hätte es vorzeitig abgebrochen.
Mir war schon anfangs klar, dass diese Geschichte sich zu einer guten entwickeln würde, allerdings macht es einem die Tatsache, dass man den Protagonisten, Gregorius, zu Anfang kaum kennt, sehr schwer. Die Nachvollziehbarkeit seiner Handlungen ist strittig, was man ja noch verzeihen könnte, da das für ihn selbst nicht anders ist, aber ich war bei seinem großen, lebensverändernden Entschluss, nach Lissabon zu gehen, einfach noch nicht mal im Ansatz tief genug in seine Persönlichkeit eingetaucht. Mit der Zeit habe ich ihn sehr liebgewonnen und seine Geschichte mit mildem Interesse verfolgt. Damit kam auch die Atemlosigkeit, so ab der Hälfte, bzw. dem dritten Drittel. Während ich da also endlich hineingefunden hatte in das Buch, kam das Ende schon fast zu schnell. Und noch ein Schlechtes hatte für mich das Ende: es war zu offen. An sich habe ich nichts gegen offene Enden, aber ich habe ein bisschen das Gefühl, der Autor wäre es mir schuldig, das Ganze geschlossener zu gestalten, vor allem wenn ich seiner Figur mit so viel Ausdauer über fünfhundert Seiten gefolgt bin. Was mich auch störte: der radikale Entschluss (Achtung, Spoiler - auch wenn das wohl eher irrelevant ist), nun doch nicht zurück nach Lissabon zu gehen, sobald Gregorius in Bern wieder “fertig” ist, sondern nach Salamanca. Wo er nur diese eine Frau kennt, seit einem einzigen Tag, und in Lissabon so viel mehr gefunden hat, wo ihn die erste Verrücktheit seines Lebens hingetrieben hat. Ich fand es schade.
Dennoch - kein schlechtes Buch. Aber trotz vieler schöner Momente und Tiefgang wird es wohl nie zu einem meiner Lieblingsbücher zählen. Trotzdem bin ich froh, bis zum Ende durchgehalten zu haben. :)
Oh, und hab ich schon erwähnt, dass man unsere Anthologie inzwischen auch auf der Seite des tja bewundern kann?
Geschrieben in Theater-AG, Anthologie, Bücher, Fremdwerk, Rezension | Keine Kommentare »
17.4.2009 von Franziska Kurtz.
Die Gewinner des Literaturwettbewerbs “Aufbrechen”, deren Einsendungen in einer Anthologie veröffentlicht werden, sind nun seit Anfang diesen Jahres bekannt (8-13 Jahre | 14-18 Jahre). Jetzt bekommen wir die Anthologie bald zu sehen - und die Preisträger bald zu hören. Ich persönlich habe mich leider dagegen entscheiden müssen, in Graz zu lesen, weil mir zweimal elf Stunden Zug einfach zu viel für ein bisschen Graz und ein bisschen Lesen sind.
Aber Werbung machen möchte ich trotzdem. Die Lesung und Präsentation der Anthologie finden am 25. April im Literaturhaus in Graz (Elisabethstraße 30) statt. Ich bin mir sicher, dass das ein schöner Abend wird, und wünsche euch Lesenden ganz viel Erfolg und Spaß! :)
Infos gibt es auch hier oder hier.
Aufbrechen | 25. April | 19.00 h
Geschrieben in Literaturwerkstatt Graz, Anthologie, Lesung | Keine Kommentare »
19.3.2009 von Franziska Kurtz.
Ich weiß nicht, welchen Satz ich gestern öfter gehört habe, aber es war entweder “Franzi, du warst schon wieder zu früh!” oder “Hat er jetzt wirklich Mösser gesagt?”. Ich glaube, es war eher letzterer - danke, Stefan. :D
Nachdem ich meinen ersten Zug gestern beinah verpasst hätte - trotz vieler “Ich muss jetzt wirklich los, Papa”s - saß ich am Ende dann im falschen Zug nach Mainz und habe meinen Anschlusszug nach Ingelheim verpasst. Die fahren aber zum Glück in relativ regelmäßigen Abständen und so bin ich um viertel vor fünf, also eine Dreiviertelstunde vor Einlass und somit noch rechtzeitig, angekommen. Christine hat dann erst noch mal ihre drei Lieder durchgesungen; sie hat eine wahnsinnig tolle Stimme.
Kurz vor Einlass haben wir dann Das Mösser geprobt. Ich war mit meinen Einsätzen konsequent zu früh dran; schlussendlich hat das dann aber doch noch geklappt. Einen kleinen Schreck hab ich aber schon noch gekriegt, als ich einen Blick auf unseren Dramaturgie-Zettel geworfen und gesehen habe, dass ich als erste lese, vor allem da wir keine Zeit mehr hatten, noch ein bisschen anzulesen.
Als erste lesen ist aber gar nicht so schlimm, hab ich festgestellt: man hat gar nicht die Zeit, nervös zu werden. Gelesen habe ich gestern erst la mer und später auch noch, zum zweiten Mal, W. lächelt (in ganz anderem Rahmen als beim tja - obwohl die Bäumchen auf der Bühne sehr tja-ig wirkten!). An sich war der Ablauf reibunglos, obwohl wir den ein oder anderen lustigen Moment hatten, wenn bei der Anmoderation irgendwas leicht schief gegangen ist. Wir hatten entschieden, uns wieder gegenseitig anzumoderieren, und wie mir mein Grünstädter Publikum im Nachhinein mitgeteilt hat, fand das wohl nicht nur ich schön.
An der Stelle danke an Thea für die Dramaturgie; das hat alles sehr gut gepasst. Christines Gesang und Martins Spiel als Intermezzi wirkten auch nicht wie nicht gleichberechtigte Einschübe, sondern haben sich super eingefügt und für eine wirklich gute Atmosphäre gesorgt.
Zum Schluss haben wir dann unsere Anthologien zum Verkauf ausgepackt und eine Käuferin wollte unbedingt unsere Unterschriften drin haben. Woraufhin das in etwas sehr Autogrammstunden-Ähnliches ausartete, wobei wir festgestellt haben, dass zwei Kulis für fünf Leute zu wenig sind. Das war sehr skurril auf der einen Seite - Bücher signieren! - andererseits ein tolles Gefühl.
Insgesamt hat es wieder unglaublich viel Spaß gemacht. Wenn wir das wiederholen (was wir, glaube ich, alle fest vorhaben), planen wir wahrscheinlich eine kleine Gesprächsrunde mit uns Lesenden am Ende ein.
Jedenfalls: ein toller Abend. Und vor allem: ein ganz, ganz großes Danke an Sebastian für die Mühe!
Geschrieben in Bericht, Jungblut, Anthologie, Lesung | 5 Kommentare »
11.3.2009 von Franziska Kurtz.
“Fast keiner kennt sie, die jungen Autoren, Schüler und Studenten, deren Literatur kaum in den Büchereien zu finden ist. Sie sind der literarische Nachwuchs, jung und experimentierfreudig, und setzen sich mit ihren Texten über altgediente Normen hinweg.
Am 18. März laden fünf junge Autoren aus Ingelheim, Mainz und Umgebung zu einer Lesung in die Aula des Sebastian-Münster-Gymnasiums ein. Von 18 bis 20 Uhr präsentieren sie eigene Werke, fernab von Klischees, Verlagsvorgaben oder Mainstream.
Sie ziehen den Zuhörer in eine Reise durch Lyrik und Prosa, Klaviermusik und Gesang. Sie führen ins Dunkle und hinters Licht, spielen mit Worten und Klängen, und lassen Traumreisen mitten in der Realität enden.
Für alle, die noch mehr wollen, gibt es die neue Anthologie, „Die Zukunft beginnt mit Passfotos“ (Edition Schrittmacher), zu kaufen. Einlass 17.30 Uhr. Eintritt frei.”
Wir lesen. Und wir würden uns freuen, wenn ihr zuhört.
Jungblut | 18. März | 18.00 h | Eintritt frei
Geschrieben in Jungblut, Anthologie, Lesung | 2 Kommentare »