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24.7.2010 von Franziska Kurtz.
So, der Blogeintrag sollte eigentlich ein bisschen kürzer werden als die letzten beiden, aber wenn ich mir die englische Vorschrift auf lj so ansehe, dann klappt das eher nicht. Ich hoffe, ich kriege noch alles zusammen; die letzte Woche purzelt in meinem Kopf ziemlich durcheinander, ich bin soooo müde.
Wie schon gesagt waren wir am Mittwoch wieder Reiten, und ich habe gemerkt, wie sehr ich es verlernt habe. Traben? Kein Problem, geht noch. Galloppieren? Na ja, nicht so gut… Gott, es war schwierig, in den Rythmus zurückzufinden. Ich glaube, wir haben den anderen Leuten, die bessere Reiter waren, ein bisschen den Spaß verdorben. Es war aber trotzdem ein netter Ausritt. Was mir am besten gefallen hat, war, auf dem Pferderücken durchs Meer zu waten. Man wird dabei ziemlich nass, aber es ist einfach schön, vor allem bei Sonnenuntergang. Einer von den anderen Reitern war ein Niederländer (ein echt netter Mensch, der uns immer wieder deutsche Satzbrocken zuwarf), und ich habe natürlich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mein unglaubliches Sprachkönnen zur Schau gestellt. Als er zu uns am Schluss “tschüss” sagte, habe ich mit “doei” geantwortet - Wahnsinn, ich weiß. :) Aber obwohl es nur ein Wort war - es ist irgendwie ein gutes Gefühl, wenn man etwas in einer Fremdsprache sagt und ein Muttersprachler es versteht.
Worauf ich mich nebenbei besonders freue, ist unser morgiger Familienausritt. Schneller als im Schritt werden wir da wahrscheinlich nicht reiten, weil weder meine Eltern noch mein Bruder jemals Reitstunden genommen haben, aber ich finde es ja schon toll, dass sich überhaupt alle haben überreden lassen.
Bevor wir mittwochs reiten waren, haben wir übrigens den Markt in Coudeville besucht, der sich als ziemlich kleiner Markt herausstellte. Wirklich viel gab’s nicht zu kaufen und zu sehen. (Ich glaube, ich bin aus dem Alter raus, wo mich buntes Plastikspielzeug fasziniert hat.) Wir sind dann mit ein paar Oliven und getrockneten Erdbeeren und Kumquats wieder nach Hause gefahren. Und à propos Essen: gestern sind wir nach Cherbourg gefahren, wo wir eine der unangenehmsten Restaurant-Erfahrungen hatten, die ich je gemacht habe. Zuerst mal hat in den meisten Speisekarten die Getränkekarte gefehlt, was nicht so schlimm war, weil wir unsere Karten dann einfach rumgereicht haben. Meine beiden jüngeren Geschwister hatten jeweils eine Pizza Margarita, die nicht nur riesig sondern auch noch echt lecker waren. Ich hatte einen Salat Sole Mio, mit Artischocken, Oliven, Paprika und Palmherzen, und der hat einfach hervorragend geschmeckt. Meine ältere Schwester und meine Mutter haben sich Moules Frites bestellt, und da war das Problem. Geschmacklich waren die echt in Ordnung, nur waren die ziemlich al dente, da voller Sand. Die beiden haben dann beschlossen, dass sie sich beschweren, und die Kellnerin meinte daraufhin, das wären halt die örtlichen Muscheln, das wäre normal, sonst hätte sich noch nie jemand beschwert. Ob die beiden das jetzt nicht mehr essen wollten. Auf deren Verneinung ist sie dann einfach gegangen, hat sich nicht entschuldigt, hat keinen Ersatz angeboten, wie man das in einem guten Restaurant macht, und sie hat nicht mal die Muscheltöpfe weggeräumt.
Da meine Mutter und Schwester die Muscheln schlecht essen konnten, haben wir einfach alles am Tisch geteilt (war ja dank der großen Portionen gut möglich). Meine Mutter hat aber beschlossen, die Muscheln nicht zu bezahlen - die hat die Kellnerin uns tatsächlich berechnet - und ist an die Theke gegangen, um ihr das auch mitzuteilen. Wir standen natürlich alle hinter ihr, schließlich spricht keiner von uns perfekt Französisch, und wenn dann einer so was machen muss, dann wird er tatkräftig unterstützt. Die Kellnerin sagte uns noch mal, dass sich noch nie jemand beschwerte habe (klar, es wird auch jeder Tourist mit mangelhaftem Französisch Lust auf so eine Konfrontation haben), dass sie eine andere Kundin hier habe, die ihre Muscheln ohne Beschwerde gegessen habe, und dass sie selbst welche probiert, an denen aber nichts gefunden hätte. (Die richtige Variante wäre gewesen, die an unserem Tisch zu probieren, da das schließlich die sandigen Muscheln waren.) Dann meinte sie, sie könnte uns ja nicht zwingen zu zahlen und besaß tatsächlich die Frechheit, uns zu fragen, ob wir das in jedem Restaurant abziehen würden. Mal ehrlich, was sollten wir denn davon haben? Mit leerem Magen in ein Restaurant gehen und das Essen dann nicht essen - was für ein Spaß. So, das musste ich einfach mal loswerden, da ich finde, dass man seine Kunden so wirklich nicht behandelt.
Danach sind wir dann noch zur Cité de la Mer gegangen, aber da haben wir dann schnell rausgefunden, dass die Tour vier Stunden dauert (45 Minuten davon im U-Boot), und das war uns dann einfach zu lang. Stattdessen sind wir zu einem Strand im nördlichsten Zipfel Frankreichs gefahren und sind haben noch einen Spaziergang gemacht. Das Handy meiner Schwester hat uns darüber informiert, dass wir in einer anderen Zeitzone seien, und wir haben BBC empfangen. Das war das erste Mal, dass ich britisches Radio gehört habe, und lustigerweise (obwohl das Thema jetzt nicht so lustig ist) kam sogar was über Jon Venables, über den ich letztes Jahr eine Sozialkunde-Hausaufgabe geschrieben habe. War also alles in allem doch noch ein schöner Tag. :)
Ich habe übrigens noch zwei Narnia-Bücher zu lesen, aber zuerst werde ich mal die letzten drei Bücher Mose lesen.
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21.7.2010 von Franziska Kurtz.
Was, kein Interesse an dieser Abenteuergeschichte? BITTE? Dann kann ich ja nur vermuten, dass alle außer mir sich permanent versündigen und ein Leben führen, über das man niemals bloggen sollte. Wegen der Kinder, meine ich.
Na ja, ich habe ja nicht die ganze Zeit geschlafen seit meinem letzten Eintrag. Am Montag sind wir zu einem Pferderennen gegangen, in einer niedlichen kleinen Stadt ganz hier in der Nähe, nämlich derselben, in der auch der Markt war. Es stellte sich heraus, dass wir ein bisschen später hätten kommen sollen, weil wir wieder gehen mussten, bevor es an die Gallopprennen und das Country Cross ging, sodass wir nur die Trabrennen mitbekommen haben. Die sind aber auch ganz interessant. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worauf es bei Pferderennen genau ankommt, und genau aus dem Grund würde ich auch nie wetten (wie ich mich kenne, würde ich da ja nur Unsummen verlieren!), aber wenn alle aufstehen und in die Hände klatschen und die Pferde auf der Zielgeraden anfeuern, dann wird man davon einfach mitgerissen. Genauso wie man in den Chor von “oh NEIN”s einstimmt, wenn ein Pferd wegen Galloppierens disqualifiziert wird. Bei einem Rennen zum Beispiel habe ich Sissi Impératrice die Daumen gedrückt (weil Musicalsucht, wegen Elisabeth eben…), und nach einer Runde im Mittelfeld hat dieses Pferd alles überholt, was da war, und als sie ganz vorne war, ist die für Sekundenbruchteile in den Gallopp gewechselt… und war raus. Oh, und wir haben auch einen Fehlstart miterlebt! Aber ich hab keine Ahnung, was da schiefgegangen ist, für mich sieht das immer total unorganisiert aus.
Vor uns saßen zwei ziemlich grummelig wirkenden Franzosen, die uns immer wieder böse Blicke zugeworfen haben. Ich glaube, die waren ein bisschen genervt von unserem fröhlichen Geplapper, aber mal ganz ehrlich, kann man jemandem bei so einem Event den Mund (und vor allem das Lachen, Gott bewahre!) verbieten? Ich glaube eher nicht. Ach, und es waren auch nicht so wahnsinnig viele Leute mit Hut da, und schon gar nicht mit so extravaganten Hüten, wie man sie von Fotos von großen Pferderennen kennt. :( Wir haben dafür aber einen Jungen gesehen, der fast die gleiche Frisur hat wie mein Bruder (also ziemlich strubbelige Locken) und haben alle beschlossen, dass er sich mit ihm anfreunden soll. (Wir necken ihn wegen seiner Haare immer.)
BRUDER: Hier gibt es auch Unmengen von Männern, die die gleiche Frisur haben wie du, also geh du doch und freunde dich mit denen an!
FRANZI: Ich bilde mir gern ein, dass meine kurzen Haare meine weiblichen Züge betonen!
Nach den Rennen hat meine Mutter meine Schwester am Bahnhof abgeholt (jetzt ist meine große Schwester auch da!), während ich schon mal das Gemüse für unser leckeres Abendessen geschnippelt habe. (Couscous, Gemüsepfanne mit Auberginen, Zucchini und Paprika und Hackfleisch.) Meine Mutter hat außerdem Délices au caramel gekauft, und ich bin wirlich froh, dass es diese Süßigkeit in Deutschland nicht gibt, die gehört nämlich zu den leckersten Sachen, die ich je gegessen habe! Gestern haben wir eine Brasserie ausprobiert, wo es angeblich die besten Moules Frites in der Normandie gibt oder so was in der Art. Auf den ersten Blick sah es ein bisschen billig aus, mit Plastikstühlen und -tischen, aber das Essen war ganz gut. Wir haben uns als Vorspeise ein Fricassée de Poulet bestellt, das wir alle geteilt haben, und dann hatte ich eine Pizza Capitano mit Tomaten, Mozzarella, Ziegenkäse und Schinken. Die hat gut geschmeckt, aber ich konnte aufgrund der unglaublichen Menge an Käse nur ungefähr die Hälfte davon essen. Allerdings haben wir auch alle die Moules Frites meiner Mutter probiert, und die sind einem wirklich auf der Zunge zergangen! Danach hab ich mir noch eine Crème caramel au beurre salé bestellt, die zwar ein bisschen an Wackelpudding erinnert hat, aber trotzdem sehr lecker war! Und dann war da noch der Kellner- in den hab ich mich sofort verliebt. Der hatte ein total liebes, sommersprossiges Gesicht, und eine Brille, und so ein süßes Grinsen! Und er war total ALAN. Ich schwöre bei Gott, er sah genauso aus wie Alan aus Demon’s Lexicon! Ich wollte ihn am liebsten aus der Brasserie klauen, aber Menschen zu klauen ist ja kriminell und ich weiß auch nicht, ob er das so toll gefunden hätte.
Und gestern sind wir reiten gegangen. Ich hab wirklich aua, aber es hat sich sehr gelohnt. Mittags war ich dann total müde und habe beschlossen, für ein paar Minuten zu dösen. Innerhalb dieser paar Minuten hat meine Schwester ihre eigenen Nägel, die meiner Mutter und schließlich noch meine gefeilt. Daran habe ich festgemacht, dass irgendwas nicht stimmen kann- und als ich dann wieder aufstehen konnte, war es schon halb fünf. Ich glaube aber nicht, dass das vom Reiten kam, sondern eher vom Wetter. Heute Abend gehen wir wieder reiten, so mit Galloppieren am Strand, und ich freue mich schon total. :)
Was auch toll ist, ist unser Plan, vielleicht einen Tag nach Jersey zu fahren. Das wäre mein erstes Mal in Großbritannien, und ich würde sooo gerne fahren, aber es ist erstens sauteuer und zweitens muss mein Vater eine Erlaubnis unterschreiben, dass meine Mutter mit uns französischen Boden verlassen darf (sie könnte uns ja entführen!). Was echt doof ist, ist, dass wir den Familientarif nicht nutzen können, da mein Vater ja vermutlich nicht mitkommt, und der Tarif nur für Paare mit Kindern gilt. Soo mittelalterlich! Ich meine, was ist denn mit alleinerziehenden Müttern? Oder Vätern? Im 21. Jahrhundert müsste denen so was doch schon in den Sinn gekommen sein. Das ist doch ein riesiges Klischee. Hallo, Welt? Rollenverteilungen und so was… war zum größten Teil mal.
Ach, und diesbezüglich… ich lese immer noch Narnia und die Bibel gleichzeitig, und ich habe angefangen, Unmengen an Parallelen zwischen Aslan und Gott zu finden. Es gibt doch diese Stelle in der Bibel, wo Mose Gott fragt, was er denn sagen soll, wenn die Israeliten wissen wollen, in wessen Auftrag er sie aus Ägypten führt. In Narnia gibt es eine ganz ähnliche Stelle, wo Shasta erfährt, dass Aslan die ganze Zeit seine Schritte gelenkt hat, und als er fragt, wer Aslan eigentlich ist, sagt der “myself”. Fast das gleiche sagt Gott auch zu Mose. Ich find’s so faszinierend! His Dark Materials, die Bibel und Narnia auf einmal zu lesen ist einfach total interessant. (In HDM wird die religiöse Autorität zum Beispiel als die zerstörerische, böse Macht hingestellt, während Aslan in Narnia der Schöpfer ist.)
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18.7.2010 von Franziska Kurtz.
Okay, das ist vielleicht eine leichte Übertreibung. Aber es ist echt schön hier! Wir hatten schon große Abenteuer in den Marschländern, obwohl wir eigentlich nur spazieren gehen wollen. Unter anderem konnten wir dort die von den Schafen geschaffene Infrastruktur bewundern. (Also, Trampelpfade.) Wir wollten eigentlich eine Abkürzung zur Straße durchs Marschland nehmen, aber da gibt es überall diese Flussarme, die sich durch die Marschländer winden, und man kann die von weiter weg überhaupt nicht sehen. Das heißt, immer wenn man denkt, jetzt kann man gradeaus durchspazieren, dann steht man in der nächsten Minute vor so einem Arm, und es dauert eeeewig, bis man eine Stelle gefunden hat, wo man drüberhopsen oder drum herumlaufen kann. Und das macht erst recht keinen Spaß, wenn es auch noch regnet und stürmt…
Aber wir haben auch schon wirklich schöne Sachen gemacht. Wir waren schon zweimal auswärts und sehr gut essen. Das erste Mal waren wir im Borsalino, was wir noch von letztem Jahr kennen, wo es sehr leckeres Essen gibt. Ich hatte einen Salade Sauvage (und ich habe noch nie einen so guten Salat gegessen!), und eine Pizza Sicilienne, die auch gut war, deren Genuss aber durch die Sardellen und meine schlechte Erfahrung mit Fischgräten etwas getrübt war. Und gestern sind wir in einem etwas rustikaleren Restaurant essen gewesen, L’Auberge des Casses-Croûtes. Total schönes Ambiente; beim Anblick der Speisekarte hat meine kleine Schwester erst mal einen Schock gekriegt und der Rest der Familie hat sich gefreut. Ich hatte zur Vorspeise Melon et Canard Fumé (letztere war etwas schwer zu kauen…), dann Moules Frites und zum Nachtisch Ananas rôti au pain d’épices. Ich kann nicht so wahnsinnig viel Ananas essen, schon gar nicht warme, weil ich da Kopfschmerzen von kriege (keine Ahnung warum), aber die hat soooo fantastisch geschmeckt, dass ich sie ganz leer gemampft habe. Der Gewürzkuchen/Lebkuchen war ganz aufgeweicht von Ananassaft und total lecker. Und als wahrhaftes Sahnehäubchen gab’s dazu Sahne mit Kokosstreuseln. MIAM MIAM.
Auch noch bezüglich Essen: wir waren heute auf dem Markt. Ich finde, es gibt fast nichts Inspirierenderes als auf den Markt zu gehen, besonders in den ländlichen Regionen Frankreichs. Lauter braungebrannte Leute mit breitem Grinsen und ausgewaschenen Mützen, die ihre selbstgemachten Waren lauthals anpreisen. Ich liebe es. Wir haben auch ganz viel leckeres Zeugs gekauft: drei Pfund Erdbeeren, Himbeeren, Oliven (getrocknete, eingelegte und Olivenpaste), eine Saucisse Sèche und Baguette. Da werd ich gleich zuschlagen. :)
Aber ich sehe, ich habe bisher nur übers Essen geredet. Dabei bin ich auch mit anderen Sachen beschäftigt! Ich schreibe zum Beispiel fleißig Postkarten, und lese viel. Ich hab jetzt schon die ersten beiden Bücher Mose gelesen, und ich muss sagen, die Bibel ist manchmal wirklich urst repetitiv. Ich freu mich aber schon aufs Neue Testament. Nebenher lese ich The Chronicles of Narnia (ich krieg davon so Lust, die Filme zu sehen!) und vergleiche es die ganze Zeit mit His Dark Materials. (Pullman ist nicht grade ein Freund von Lewis’ Werken und Werten und eine ziemlich kritische Stimme, was Religion anbelangt.) Es macht Spaß, die Parallelen zu entdecken: beispielsweise eine ganze Menge an Welten, in die man reisen kann; dass der Weg in diese anderen Welten von einem Mann (aus Leichtsinn oder was auch immer) von einem Mann geöffnet wurde; dass alles aufgrund von Staub begann… wobei das in Narnia ganz gewöhnlicher Staub ist, in His Dark Materials eben Staub. Ach, was soll’s, ich liebe beide Buchserien!
Außerdem habe ich ein Gedicht geschrieben. Ich habe beschlossen, mich in nächster Zeit wieder mehr an die Lyrik zu halten, weil ich keine Ideen mehr habe, die groß genug für Kurzgeschichten wären, und das scheint ganz gut zu klappen. Ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem Gedicht halten soll; ich mag es eigentlich, aber meine Mutter meinte, es würde noch ziemlich roh wirken, was es vermutlich auch ist. Beim Durchblättern meines Notizbuchs gestern hab ich außerdem festgestellt, dass ich mein restliches Gekritzel auch ganz gut finde. Es ist schön, wenn man sein Geschriebenes wieder mehr mag.
So, das war jetzt ziemlich durcheinander und ein bisschen nebensächlich. Aber ich warne euch schon mal: so in der Art werde ich jetzt hoffentlich öfter bloggen!
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5.7.2010 von Franziska Kurtz.
Das.

Ich glaube, ich habe es schon klar genug gemacht, dass ich Die Leiden des jungen Werther nicht mag, deshalb spar ich mir das Gerede jetzt. Nur das noch: deutsche Schreiber, bitte probiert diese Sturm & Drang-Sache nicht noch mal aus. Ist schon ziemlicher Mist bei rausgekommen, oder nicht?
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13.5.2010 von Franziska Kurtz.
Eigentlich war die letzte Woche gar nicht so sehr ereignisreich, aber ein paar für mich wichtige Sachen sind schon passiert, bzw. Entscheidungen gefallen.
Am Muttertag war meine Großmutter da und hat, wo sie grade schon da war, mein Kostüm für Der Sturm umgenäht, weil das einfach viel zu weit und ausgebeult war (es ist aus Filz, nicht gerade der anliegendste und anpassungsfähigste Stoff). Die Arbeit und Zeit, die seitens unsere Co-AG-Leiterin da hineingeflossen sind, sind mir natürlich schon was wert und ich finde es auch total lieb von ihr, dass sie das gemacht hat, aber es saß halt einfach überhaupt nicht. Knöpfe hat meine Großmutter auch mitgebracht, und die muss ich jetzt noch annähen; Daumen drücken, dass ich dabei nicht wieder irgendeinen Mist baue. :D
Dieses Wochenende werde ich, neben dem Lernen für die Geschichts- und Mathe-Kursarbeiten (vor Mathe hab ich wirklich Angst, weil der Parallelkurs mit dem selben Lehrer meinte, die Arbeit wäre richtig furchtbar gewesen), auch mal wieder ein bisschen Niederländisch üben, weil mir aufgefallen ist, dass ich das wirklich ganz, ganz lange nicht mehr gemacht habe. Ich hoffe, es ist noch was da. Außerdem habe ich mich entschieden, wahrscheinlich in den Musikschulen-Chor zu gehen; gestern wurde ich nämlich eine Stunde damit genervt, dass der unbedingt noch einen Sopran braucht und dass es da ja überhaupt so toll ist. Ich hab zwar erst nein gesagt, aber nachdem ich ein bisschen drüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es ja eigentlich schon was ist, was ich gerne machen würde. Aber erst nach unseren Aufführungen vom Sturm Mitte Juni, wo ich eh aus der Theater-AG austreten werde, damit es nicht wieder irgendwelche Reibereien wegen den Probenzeiten gibt.
So, auf zu Büchern! Letztes Wochenende habe ich Treasure Island von Robert Louis Stevenson gelesen, was in mir nicht so sonderlich viel ausgelöst hat, außer das seltsame Gefühl, dieses Buch schon mal gelesen zu haben. Was wirklich ziemlich unheimlich ist, weil ich mich überhaupt nicht dran erinnern kann, es jemals tatsächlich gelesen zu haben. Wir haben die französische Fassung (die deutsche auch, aber da bin ich mir noch sicherer, die nie in Händen gehabt zu haben), von der ich aber glaube, dass mein Bruder sie für die Schule lesen musste, nicht ich. Jedenfalls hatte ich ziemlich viele Déjà-vus und zweifle momentan ein bisschen an mir selbst.

Gefallen hat es mir aber nicht sonderlich, und das lag nicht nur dran, dass es eine Piraten- und Schatzsuche-Geschichte war, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass man auch die gut schreiben kann. Aber es war einfach so was von langweilig, mit ganz kleinen Klecksen Spannung hin und wieder, und der Schreibstil hat mich nicht grade begeistert. Es war einfach so ein bisschen mau; hätte in meinen Augen viel interessanter sein können, vor allem mit solchen Charakteren wie Long John Silver, die so viel Potential haben. Jim Hawkins hat mich hingegen ziemlich genervt mit seiner selbstverliebten Art, und wie er permanent damit angegeben hat, was seine dummen Eskapaden doch gebracht und wie sie am Ende allen das Leben gerettet haben. (Mal ganz abgesehen davon, dass von “allen” am Ende nicht mehr so viel übrig war.)
The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde von Stevenson würde ich aber trotzdem immer noch gerne lesen; ich hab am Dienstag in der Bibliothek mal kurz in eine gekürzte Fassung (bah!) reingeguckt, und fand es gar nicht mal so schlecht. Außerdem ist die Idee total faszinierend.
Nach Treasure Island habe ich mit A Tale of Two Cities von Charles Dickens angefangen, was ich schon fast zur Hälfte durch habe. Aber irgendwie muss man bei diesem Buch einfach zu viel aufnehmen, und das schafft mein angematschtes Gehirn zur Zeit scheinbar nicht. Ich muss mich so anstrengen, beim Lesen nicht wegzudriften, und das finde ich wahnsinnig schade, weil ich das Buch so gern genießen wollte. Ich habe daher jetzt beschlossen, dass es dieses Mal einfach nur ein Durchlesen zur Bekanntmachung mit den Charakteren und den groben Handlungszügen ist, und dass ich es im Juli im Normandie-Urlaub (wenn ich hoffentlich wieder ein bisschen frischer bin) dann noch mal genauer lese.
So, und jetzt muss ich meine To-Do-Liste für heute fertig abarbeiten. Am restlichen Wochenende wird gelernt und morgen geh ich vielleicht in Robin Hood. (Die englische Fassung! Hurra!)
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26.4.2010 von Franziska Kurtz.
Die Woche hat heute ziemlich gut angefangen. Ich bin bei der Buchhandlung vorbeigegangen, um meine Bewerbung für mein 12er-Praktikum (im nächsten Januar) abzugeben. Manche Leute halten das für ziemlich früh, andere hatten jetzt schon Bedenken, ob das überhaupt noch reicht- und na ja, ich bin halt gründlich. Und lebe gern mit dem Wissen, wichtige Dinge erledigt zu haben. Lange Rede, kurzer Sinn: der sehr nette Chef hat mich gleich mal eingetragen (nach dem Motto: wer zuerst kommt, mahlt zuerst), und ich glaube… ich habe einen Praktikumsplatz!
Jetzt hab ich eine Sache weniger, über der ich brüten muss (und wie lange ich darüber gebrütet habe, wo ich mich überhaupt bewerben soll), und habe mich daher dem Buch gewidmet, das ich letzte Woche angefangen habe: Elantris von Brandon Sanderson. Ich weiß nicht, ob ich das schon oft genug habe verlauten lassen, dass es sich ins Gedächtnis eingebrannt hat: ich liebe Brandon Sanderson. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren und schreibt einfach geniale Fantasy.
Zugegebenermaßen war ich von Elantris aber erst mal etwas enttäuscht. Mistborn, seine Trilogie, hat mich von der ersten Seite an gefesselt, mit einem wahnsinnig interessanten Konzept; an Sandersons Erstling bin ich dann wohl mit etwas zu hohen Erwartungen rangegangen. Anfangs war meiner Meinung nach alles noch ein wenig schleppend, es gab unglaublich viel telling (was Sanderson sowieso gern macht, aber inzwischen kann er es besser kompensieren), und die Geschichte kam einfach nicht richtig ins Rollen. Hinzu kam, dass er wieder eine recht komplexe Welt aufgebaut hat, in der Unmengen von Namen auftauchen, die man sich merken muss- und die haben sich einfach zu sehr gehäuft. Nachdem ich etwas rein- und mich zurechtgefunden hatte, ging es, dann hab ich auch durchgeblickt. Aber am Anfang war es wirklich schwer.
Jedenfalls hab ich dann meine Erwartungen einfach etwas runtergeschraubt- und sie wurden natürlich übertroffen. Der Plot wurde zur Mitte hin immer dichter, die Charaktere wurden klarer, und es hat sich einfach eine Dynamik entwickelt, die einen festhält. Dieses ganze Konzept von einer Stadt, die mal von Göttern bevölkert war (eigentlich nur Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten), bis ein Fluch auf sie fiel und alle, die solche Elantrians waren, plötzlich so was wie lebende Tote waren, die einfach “feststecken”; die Magie, die auf einmal nicht mehr funktioniert hat (überhaupt finde ich die Arten von Magie, die Sanderson sich ausdenkt, ziemlich toll); und neben politischen Intrigen und Glaubensfragen die langsame aber sichere Auflösung des Geheimnisses um Elantris.
Beim Lesen ist mir immer mehr aufgefallen, dass es ein paar Parallelen zu Mistborn gibt, weil es scheinbar einfach bestimmte Dinge gibt, mit denen Sanderson gerne spielt. Er probiert sich gerne an Religionen und Konflikten, die in und durch selbige entstehen, an Gesellschaften und Nationen, deren Gerüst ordentlich schwankt, an Menschen, die so geformt sind, dass sie das Böse verkörpern… und das Gute ist, Sanderson schafft es, trotz dieser Parallelen unterschiedliche Welten zu schaffen, das Konzept ganz unterschiedlich anzugehen. Und was man ihm auch noch zugute halten muss: er schafft es, gute, nette, optimistische Männer zu schreiben, die man einfach mögen muss. (Ganz zu schweigen von seinen Frauen!) Das finde ich auf einem Fantasymarkt, der völlig übersättigt ist von Bad Guys, denen die Mädchen zu Füßen liegen, einfach nur so schön.
Ich bin sehr gespannt, was der gute Mr Sanderson mit seinen Lieblingsideen in Warbreaker gemacht hat, das ich demnächst lesen werde. Erst mal ist zwar leider Die Leiden des jungen Werther dran (ich find’s furchtbar) und dann noch irgendeiner von den englischen Klassiken, die ich aus der Schulbibliothek entwendet ausgeliehen habe (ich warte schon auf meinen nächsten Buchschulden-Zettel), aber Warbreaker kommt ganz bald dran.
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16.4.2010 von Franziska Kurtz.
Ja, heute geht’s mir so gut, da konnte ich auf diese alberne Alliteration (tut mir leid, das war jetzt wirklich keine Absicht!) nicht verzichten. Mir ging’s zwar diese Woche zwischenzeitlich mal überhaupt nicht gut, weil das Wetter dauernd von warm zu regnerisch und wieder zu warm gewechselt hat und ich einfach nur noch ein einziger Kopfschmerz war, aber mein Wochenfazit ist suuupertoll!
Die allerfrischeste gute Nachricht zuerst: ich hab heute meine Führerscheinprüfung bestanden. Ich freu mich riesig, vor allem weil es zwischendurch ziemlich knapp war, weil ich Nuss doch viermal hintereinander den Motor abwürgen musste. Nachdem mein Fahrlehrer mir dann ein bisschen in den Hintern getreten hatte, so nach dem Motto “du setzt hier gleich die Prüfung in den Sand, willste die noch mal bezahlen?” ging es dann glücklicherweise. Ansonsten bin ich ziemlich stolz auf mich, weil ich eigentlich perfekt gefahren bin. Wenn ich so immer fahre, müssen meine Mitmenschen wenigstens keine Angst haben, sobald ich mich in ein Auto setze. :)
Als Belohnung hab ich gleich mal eine größere Buchbestellung getätigt, und werde dann hoffentlich bald das alles in meinem Briefkasten vorfinden: A Tale of Two Cities und A Christmas Carol von Charles Dickens, Damsel von Susan E. Connolly, Der Gehilfe des Malers von Alexandra Guggenheim, Treasure Island von Robert Louis Stevenson und Warbreaker von Brandon Sanderson. Vorbestellt sind außerdem Magic Bleeds von Ilona Andrews und The Demon’s Covenant von Sarah Rees Brennan. Ich freu mich schon riesig drauf, das alles zu lesen, vor allem, weil es eine schöne Mischung aus Fantasy und Klassikern ist. Besonders gespannt bin ich darauf, wie mir Der Gehilfe des Malers gefallen wird, ein historischer Roman über Rembrandt, weil ich mit historischen Romanen ja schon mal so meine Probleme habe. Aber Rembrandt an sich interessiert mich eigentlich sehr, deshalb hab ich den Kauf mal gewagt.
Momentan lese ich übrigens den Hobbit, weil ich den vor Kurzem in unserer Buchhandlung auf Englisch gefunden habe, da konnte ich ihn natürlich nicht da lassen. Vorher hab ich relativ viel Zeit mit Herr der Ringe verbracht, aber darüber werde ich dann noch mal separat bloggen.
Was mir bei der ganzen Sache noch einfällt, so von wegen Kaufen und Bestellen: ich hab mein Geld bekommen! Mein Geld aus Bingen. Da hab ich auch erst mal einen Luftsprung gemacht, weil es einem doch ein gutes Gefühl gibt, wenn das vom Führerschein etwas entleerte Konto wieder ein bisschen aufgefüllt wird. Dafür noch mal danke!
Sooonst… ach ja! Gute Noten hab ich auch rausbekommen. Meine drei Kursarbeiten, die ich im März geschrieben habe, sind das beste, was ich mir für den Anfang der Qualifikationszeit fürs Abi wünschen könnte. 13 in Deutsch, 13 in Geschichte und 15 in Englisch. Ich bin echt stolz wie Oskar und hoffe, dass das so weitergeht; am Montag schreib ich nämlich Bio, was für dieses Wochenende heißt: lernen, lernen, lernen.
Aber bevor ich heute noch irgendwas mache, wofür man sein Gehirn einschalten muss, guck ich erst mal die neue Folge Vampire Diaries von gestern. Aber danach muss ich an die Arbeit. Hausaufgaben machen sich ja nicht von alleine. Über Entwicklungen im Schreiben gibt’s übrigens auch bald wieder was Neues, hoff ich. :)
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27.3.2010 von Franziska Kurtz.
Ja, ich hab mir grade ein schickes Icon gebastelt. (Glaube ich zumindest jetzt noch. Bitte nicht desillusionieren.) Es ist bunt! Es ist zum Draufklicken! Es wird die Leute anlocken! (Siehe erste Klammer.) Und so sieht es aus:
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15.2.2010 von Franziska Kurtz.
Ich habe festgestellt, dass es schon wieder ein bisschen länger her ist, seit ich gebloggt habe. Und da ich die zweite Folge von White Collar (einer amerikanischen Serie, die ich heute entdeckt habe) auch durch Tricksen nicht gucken kann, weil ich die Zeit überschritten habe, hege und pflege ich mal wieder meinen Blog. Den ich demnächst übrigens mit gedankenvollen Gedanken zu all den tollen Serien dieser Welt vollspammen werde.
Aber jetzt erst mal: jammern. Hab mir eine Halsentzündung eingefangen. Ergo: ich darf nicht singen. Wääh. Ich erwisch mich immer wieder dabei, wie ich ein paar Töne summe und muss mich dann schnell ablenken. Ich find’s grausam! :( Aber ich bin froh, dass ich heute beim Arzt war, der mir ein Antibiotikum verschrieben und ein Attest für Sport geschrieben hat. Mit ein bisschen Glück ist die Entzündung bis Ende der Woche weg. Das wäre auch deshalb gut, weil ich mir inzwischen zwei Nachhilfeschüler aufgehalst (haha) habe, die mich ja nicht dafür bezahlen, dass ich mit Triefaugen neben ihnen hänge und ab und zu schwach niese.

Aber Kranksein hat ja, wie ich schon öfter festgestellt habe, auch seine guten Seiten. Ich hatte nämlich endlich die Zeit, Brave New World und Le bal fertigzulesen und mit Tintentod anzufangen (bin schon bei über 500 Seiten, habe also für meine Verhältnisse innerhalb von drei Tagen ziemlich viel geschafft - sonst lass ich mich zu leicht ablenken). Fazit Brave New World: interessante Zukunftsvision, an sich auch gut ausgebaut, nur leider in einem Schreibstil, der mir überhaupt nicht zusagt und mit einigen Längen im Plot, die wohl von den elendigen Beschreibungen und inneren Monologen kommen. Hin und wieder kam’s mir auch ein wenig unzusammenhängend vor. Fazit Le bal: Das Gesülze eines Emo-Teenagers, mit wenig Plot, wenig Spannungsbogen und wenig Tiefe der Charaktere. Ein bisschen schade, weil es rein theoretisch eine Geschichte wäre, aus der man was machen könnte, wenn es nicht nur so melodramatischer Kram wäre. Ich weiß ja auch nicht, woran es liegt, aber ich will das ewige Geheule einer Vierzehnjährigen, die sich für so hässlich hält, irgendwie nicht lesen, egal aus welcher Zeit das Buch stammt. Der Machtkampf mit ihrer Mutter hätte mich ja vielleicht noch interessieren können. Aber obwohl es immer so schön hieß, dass die beiden sich einfach nicht abkönnen, war es einfach viel zu wenig Buch, um das auszuarbeiten. Aber nicht, dass ich mich beschweren wollte. So war es wenigstens schnell rum.
Tintentod hingegen hat mich gleich wieder gefangen genommen. Es scheint mir aber, ich habe bei Trilogien nicht mit dem zweiten Buch ein Problem, sondern mit dem dritten. Bei Mistborn geht mir das so, bei der Tintenwelt… bei der Black Magician Trilogie ist mir das dritte jedoch das liebste, also ist das vielleicht keine allgemeine Regel. Ich werd dieses Jahr aber noch mehr Trilogien lesen, mal sehen. Jedenfalls gefällt mir Tintentod zwar, aber mir fehlt doch ein klein bisschen die Magie, die die ersten beiden Bücher noch für mich haben - weil sie frischer sind, alles neuer, auch für die Charaktere? Weil die Geschichte mir stringenter erscheint? Ich kann es nicht wirklich an irgendetwas festmachen. Ich weiß nur, dass mich eines ganz enorm stört: Staubfingers Veränderung. Er ist einer meiner allerallerliebsten Charaktere - ich hätte am liebsten selbst einen Staubfinger :D - aber in Tintentod werde ich einfach nicht mehr mit ihm warm. Da kommt er mir falsch vor. Das ist sehr schade.
So, was noch? Durch eine Freundin auf livejournal hab ich Johnny Weir entdeckt, den man sich unbedingt ansehen sollte (ich kann das Lied, zu dem er da läuft, zwar gar nicht ausstehen, aber - waah!). Er ist ein Eiskunstläufer (auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen dabei), der wohl in den USA alles andere als unbekannt ist. Ich finde ihn ganz seltsam, aber auch auf ganz seltsame Weise faszinierend. Und er ist der Grund dafür, dass ich mir momentan alle Eiskunstlauf-Events der Olympischen Spiele zum Aufnehmen programmiere. Nur bei den Herren finde ich mich nicht zurecht, was ich aufnehmen muss- ausgerechnet da, wo er dabei ist!
Ich glaube, jetzt habe ich mal wieder genug geschwallt. Muss Tintentod weiterlesen. Und schlafen. Morgen wartet noch immer ein Deutschaufsatz darauf, geschrieben zu werden, und ein Referat über die Hexenverfolgung will zumindest schon mal grob vorbereitet sein. Gute Nacht. :)
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25.1.2010 von Franziska Kurtz.
So, meine Homepage ist inzwischen ganz unten. Stattdessen erscheint unter franziska-kurtz.de so ein lustiges Startseiten-Dingens. :)
Grund dafür ist, dass ich die Homepage irgendwie überhaupt nicht mehr aktuell gehalten habe, und dass da außerdem viel überflüssiger Krams rumschwamm. Ich hab mir ein bisschen Gedanken gemacht von wegen Umleitung, da ich die Domain ja auch behalten wollte, hab mich dann aber schlicht und einfach dafür entschieden, einen Link zum Blog und zu meinem twitter-Account zu setzen.
Das wollte ich nur mal loswerden, damit sich keiner wundert (haha, als ob in den letzten fünf Jahren überhaupt jemand auf der Homepage gewesen wäre). Und: ich habe im Zug geschrieben! Es hat mich überkommen. Ich halte das für ein gutes Zeichen.
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