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15.2.2010 von Franziska Kurtz.
Ich habe festgestellt, dass es schon wieder ein bisschen länger her ist, seit ich gebloggt habe. Und da ich die zweite Folge von White Collar (einer amerikanischen Serie, die ich heute entdeckt habe) auch durch Tricksen nicht gucken kann, weil ich die Zeit überschritten habe, hege und pflege ich mal wieder meinen Blog. Den ich demnächst übrigens mit gedankenvollen Gedanken zu all den tollen Serien dieser Welt vollspammen werde.
Aber jetzt erst mal: jammern. Hab mir eine Halsentzündung eingefangen. Ergo: ich darf nicht singen. Wääh. Ich erwisch mich immer wieder dabei, wie ich ein paar Töne summe und muss mich dann schnell ablenken. Ich find’s grausam! :( Aber ich bin froh, dass ich heute beim Arzt war, der mir ein Antibiotikum verschrieben und ein Attest für Sport geschrieben hat. Mit ein bisschen Glück ist die Entzündung bis Ende der Woche weg. Das wäre auch deshalb gut, weil ich mir inzwischen zwei Nachhilfeschüler aufgehalst (haha) habe, die mich ja nicht dafür bezahlen, dass ich mit Triefaugen neben ihnen hänge und ab und zu schwach niese.

Aber Kranksein hat ja, wie ich schon öfter festgestellt habe, auch seine guten Seiten. Ich hatte nämlich endlich die Zeit, Brave New World und Le bal fertigzulesen und mit Tintentod anzufangen (bin schon bei über 500 Seiten, habe also für meine Verhältnisse innerhalb von drei Tagen ziemlich viel geschafft - sonst lass ich mich zu leicht ablenken). Fazit Brave New World: interessante Zukunftsvision, an sich auch gut ausgebaut, nur leider in einem Schreibstil, der mir überhaupt nicht zusagt und mit einigen Längen im Plot, die wohl von den elendigen Beschreibungen und inneren Monologen kommen. Hin und wieder kam’s mir auch ein wenig unzusammenhängend vor. Fazit Le bal: Das Gesülze eines Emo-Teenagers, mit wenig Plot, wenig Spannungsbogen und wenig Tiefe der Charaktere. Ein bisschen schade, weil es rein theoretisch eine Geschichte wäre, aus der man was machen könnte, wenn es nicht nur so melodramatischer Kram wäre. Ich weiß ja auch nicht, woran es liegt, aber ich will das ewige Geheule einer Vierzehnjährigen, die sich für so hässlich hält, irgendwie nicht lesen, egal aus welcher Zeit das Buch stammt. Der Machtkampf mit ihrer Mutter hätte mich ja vielleicht noch interessieren können. Aber obwohl es immer so schön hieß, dass die beiden sich einfach nicht abkönnen, war es einfach viel zu wenig Buch, um das auszuarbeiten. Aber nicht, dass ich mich beschweren wollte. So war es wenigstens schnell rum.
Tintentod hingegen hat mich gleich wieder gefangen genommen. Es scheint mir aber, ich habe bei Trilogien nicht mit dem zweiten Buch ein Problem, sondern mit dem dritten. Bei Mistborn geht mir das so, bei der Tintenwelt… bei der Black Magician Trilogie ist mir das dritte jedoch das liebste, also ist das vielleicht keine allgemeine Regel. Ich werd dieses Jahr aber noch mehr Trilogien lesen, mal sehen. Jedenfalls gefällt mir Tintentod zwar, aber mir fehlt doch ein klein bisschen die Magie, die die ersten beiden Bücher noch für mich haben - weil sie frischer sind, alles neuer, auch für die Charaktere? Weil die Geschichte mir stringenter erscheint? Ich kann es nicht wirklich an irgendetwas festmachen. Ich weiß nur, dass mich eines ganz enorm stört: Staubfingers Veränderung. Er ist einer meiner allerallerliebsten Charaktere - ich hätte am liebsten selbst einen Staubfinger :D - aber in Tintentod werde ich einfach nicht mehr mit ihm warm. Da kommt er mir falsch vor. Das ist sehr schade.
So, was noch? Durch eine Freundin auf livejournal hab ich Johnny Weir entdeckt, den man sich unbedingt ansehen sollte (ich kann das Lied, zu dem er da läuft, zwar gar nicht ausstehen, aber - waah!). Er ist ein Eiskunstläufer (auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen dabei), der wohl in den USA alles andere als unbekannt ist. Ich finde ihn ganz seltsam, aber auch auf ganz seltsame Weise faszinierend. Und er ist der Grund dafür, dass ich mir momentan alle Eiskunstlauf-Events der Olympischen Spiele zum Aufnehmen programmiere. Nur bei den Herren finde ich mich nicht zurecht, was ich aufnehmen muss- ausgerechnet da, wo er dabei ist!
Ich glaube, jetzt habe ich mal wieder genug geschwallt. Muss Tintentod weiterlesen. Und schlafen. Morgen wartet noch immer ein Deutschaufsatz darauf, geschrieben zu werden, und ein Referat über die Hexenverfolgung will zumindest schon mal grob vorbereitet sein. Gute Nacht. :)
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25.1.2010 von Franziska Kurtz.
So, meine Homepage ist inzwischen ganz unten. Stattdessen erscheint unter franziska-kurtz.de so ein lustiges Startseiten-Dingens. :)
Grund dafür ist, dass ich die Homepage irgendwie überhaupt nicht mehr aktuell gehalten habe, und dass da außerdem viel überflüssiger Krams rumschwamm. Ich hab mir ein bisschen Gedanken gemacht von wegen Umleitung, da ich die Domain ja auch behalten wollte, hab mich dann aber schlicht und einfach dafür entschieden, einen Link zum Blog und zu meinem twitter-Account zu setzen.
Das wollte ich nur mal loswerden, damit sich keiner wundert (haha, als ob in den letzten fünf Jahren überhaupt jemand auf der Homepage gewesen wäre). Und: ich habe im Zug geschrieben! Es hat mich überkommen. Ich halte das für ein gutes Zeichen.
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16.8.2009 von Franziska Kurtz.
Also: ich bin wahnsinnig hinterher mit allem, was mit Internet zu tun hat. Wir sind ja grade erst umgezogen und ich habe kein DSL, und das Internet, an dem wir uns dank Surfstick erfreuen dürfen, ist wahnsinnig langsam. E-mails empfangen und verschicken fällt daher auch flach, deshalb entschuldige ich mich bei allen, die vielleicht auf eine Mail warten o.Ä.
Neuigkeiten gibt es trotzdem. Ich bin Teil eines neuen Literaturblogs, dem fliegenkopf, an dem außer mir noch acht weitere Autoren beteiligt sind - vom Jahrgang und literarischen Ansatz breit gefächert und hoffentlich interessant. :) Von mir kann man da noch nichts lesen, was sich durch Zeit- und Mußenmangel erklären lässt. Die weiteren Namen des FlieKo: Mario Apel, Andrea Brincker, Richard Duraj, Heide Kloth, Simone Kornappel, Lars Schneider, Jan Skudlarek und Manuel Stallbaumer.
Ansonsten wurden inzwischen auch die Preisträger des Wettbewerbs “An den Wassern” auf der Seite der Literaturtage Rheinland-Pfalz 2009 veröffentlicht. Ein bisschen beängstigend finde ich es schon, zwischen Autoren zu stehen, deren Namen mir durchaus nicht alle ganz unbekannt sind, und die zum Teil mehr als doppelt so alt sind wie ich. Die Vorstellung der Anthologie findet übrigens am 4. Oktober im Kulturzentrum am Freidhof in Bingen statt (Programm), wo ich wahrscheinlich hinfahren werde, aber das werde ich sicher auch noch mal dann posten, wenn der Termin näher rückt.
Meine Buchliste ist auch aktualisiert, aber ich habe leider in den Ferien nicht halb so viel gelesen, wie ich eigentlich wollte. Vor allem über Dracula werde ich aber bloggen. Dass ich nicht gelesen habe, heißt aber nicht, dass ich mir ansonsten nichts kulturell Wertvolles zu Gemüte geführt habe. :D Um genau zu sein hat mich mein Musicalrausch vom Lesen abgehalten - ich habe mir Wicked in Stuttgart und City of Angels in Ettlingen angesehen, und mich außerdem in RENT verliebt. Und um die Liebe ein bisschen unters Volk zu bringen: Will I.
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17.7.2009 von Franziska Kurtz.
Und mein Blog existiert auch ohne mich weiter. Oder eher: vegetiert vor sich hin. Deshalb: was mache ich die ganze Zeit?
Letztes Wochenende war ich in Köln, um eine Freundin zu besuchen und mir mit ihr gemeinsam die Kölner Lichter anzusehen. Wären nicht die ganzen schunkelnden und knutschenden Leute vor uns gewesen, würde ich den Abend direkt als schön bezeichnen, aber zwischendurch war ich zugegebenermaßen etwas genervt. Aber der Rest des Wochenendes hat das alles eindeutig wieder wettgemacht. Von Köln aus sind wir gemeinsam in die Niederlande gefahren, wo wir uns das Musical Ciske de Rat angesehen haben. Ich habe schon vorher immer die CD-Aufnahme vergöttert, aber jetzt bin ich dem Musical ganz verfallen. Kann mir jetzt noch mal einer in Erinnerung rufen, warum ich nicht näher bei Scheveningen wohne? Aber wie dem auch sei; Geld auf dem Konto wird sowieso überbewertet, deshalb ist neben dem Besuch von Wicked und City of Angels im August jetzt noch ein weiterer Besuch bei Ciske geplant. Und am liebsten würde ich im Herbst gleich noch mal hinfahren, um Jorge Verkroost noch mal als Cis zu sehen, der am 22. August nicht spielt.
Seit dem Wochenende habe ich versucht, ein paar Leuten in meinem schönen Städtchen klarzumachen, dass sie sehr wohl eine Aushilfe brauchen, allerdings eher erfolglos. Aber wie gesagt, Geld auf dem Konto-.
Inzwischen bin ich in Frankreich angekommen, habe meine erste Fahrt in einem “Kleintransporter” hinter mir, von dem ich nach wie vor darauf bestehe, dass er ein LKW ist, und fahre morgen mit der Familie in die Normandie. Das ist also jetzt meine Entschuldigung, dass ich momentan nicht so viel blogge. Schreibe ich noch? Ja. Auf jeden Fall. Gerade habe ich wieder ein Gedicht zu meinem Assassins-Projekt beendet, vor einigen Tagen missglückte Prosa geschrieben, und mal wieder zu viel über die Dinge nachgedacht, statt sie zu schreiben.
Blogge ich bald wieder öfter? Na ja, Juli/August wird wahrscheinlich eine etwas stillere Phase. Ich habe vor, in meinen Sommerferien noch einiges an Büchern zu lesen, was durch das “einiges an Musicals sehen” hoffentlich nicht vereitelt wird, und über die wird natürlich gebloggt. Bald zeig ich hier außerdem hoffentlich mal wieder etwas aus meiner eigenen Feder.
Und was ich eigentlich sagen wollte: ich habe ein Willi-T-Shirt. Ja, mit Willi aus Biene Maja. Und ich höre sehr wohl den ironischen Unterton eures “wie süüüß!” heraus.
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7.7.2009 von Franziska Kurtz.
Da mir jetzt schon aus mehr als einem Munde Beschwerden zu Ohren gekommen sind, dass der Mathe-Spamschutz selbst nicht rechnen kann, habe ich den zeitweise deaktiviert. Das Kommentieren müsste jetzt problemlos funktionieren - wenn nicht, Beschwerden an mich, z.B. per Mail (franziska@familiekurtz.de). Ich suche nach einer Lösung. :)
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24.5.2009 von Franziska Kurtz.
So. Nachdem ich mich mit dem alten Layout so rumgeärgert habe (die Kategorien haben sich nach oben aus dem für sie vorgesehenen Kasten rausgeschoben), habe ich wohl oder übel ein anderes genommen. Ich glaube, das gefällt mir ganz gut - es muss jetzt mal als Notlösung herhalten, und wenn ich mich dann verliebt habe, darf es nicht mehr gehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass es damit nun erst mal keine Probleme mehr geben wird. Eigentlich hat sich nichts geändert, nur die Unterkategorien sind jetzt da oben zu finden (man folge bitte meinem Finger) und nicht mehr da links.
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19.4.2009 von Franziska Kurtz.
Das regt mich jetzt auf. Nicht nur, dass ich gutgläubig meinen 1&1-Blog eingerichtet habe, um im Nachhinein festzustellen, dass mein netter Anbieter keine WP-Plugins erlaubt - nein, jetzt ist auch der Sidebar nicht mehr recht, was ich hier mache. Die Kategorien schieben sich seit gestern nach oben aus ihrem Feld raus. So wie ich das sehe, kann mir das dann wohl auch mit jedem anderen Sidebar-Feld passieren, sobald genug (bzw. zu viel) Inhalt drin ist.
Ich weiß noch nicht, was ich mache, aber es sieht immer mehr so aus, als würde/müsste ich den Blog nach WordPress umziehen. Das nervt mich unglaublich, weil es bei 1&1 einfach am praktischsten war, schließlich hab ich hier auch meine Homepage. (Mit der gab es übrigens nie Probleme.)
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12.3.2009 von Franziska Kurtz.
Amoklauf - wie viel oder wie wenig einen so etwas angeht, das merkt man erst oder vor allem dann, wenn man so nah dran ist. Winnenden, das ist nicht mal zwei Stunden von mir entfernt; und dennoch gibt es momentan kein Anzeichen an meiner Schule, dass eine Gedenkminute für die Opfer abgehalten werden soll. Das finde ich traurig, denn es zeigt meiner Meinung nach nicht mehr als Desinteresse, Respektlosigkeit oder Unwille, sich zu rühren und zu sagen: ja, so was passiert bei uns. Amoklauf ist längst kein amerikanisches Phänomen, selbst wenn fast zeitgleich auch in Alabama mehr als zehn Menschen von einem Amokläufer getötet wurden.
Nichts nützt es den Angehörigen, wenn Fremde um die Opfer weinen - aber ich möchte hiermit trotzdem eine Kerze anzünden. Das passiert bei uns. Und wir sollten gedenken.
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19.2.2009 von Franziska Kurtz.
Nachdem ich mehr als eine Stunde lang Mathe gepaukt habe - was alle Rekorde bricht, weil ich sonst keine Lernerin bin - habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass man um einiges entspannter in eine (Mathe-)Arbeit geht, wenn man nicht oder kaum gelernt hat. Um den Kopf wieder ein wenig frei zu bekommen, hab ich mal am Blog gebastelt.
Ich hatte ja von einer Buchliste geredet - ich habe mich entschlossen, dafür eine eigene Seite einzurichten. Am Ende jeden Jahres wird die dann “aus dem Weg geräumt” und in einem Beitrag gepostet, bevor ich eine neue anfange. Außerdem habe ich mich entschieden, das Gleiche auch mit meinen Texten zu machen. Nebenher werde ich aber beide Listen mehr oder weniger kommentieren - die Buchliste durch Buchrenzensionen, die Textliste durch Auszüge (wie ich das bisher sowieso gemacht habe).
Und selbst wenn es keinen interessieren sollte, so sieht mein Blog wenigstens aus, als hätte er Inhalt. ;) Aber jetzt ruft mich die Hausarbeit (leider ziemlich eindringlich). Einen neuen Text wird es wohl frühestens nächste Woche geben, da ich übers Wochenende für vier Tage in die Niederlande fahre. Auf bald!
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26.1.2009 von Franziska Kurtz.
Ich - das ist in diesem Fall Franziska Kurtz - habe schon länger mit dem Gedanken gespielt zu bloggen - vor allem um nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich die Homepage aktualisieren zu müssen und auch, um mal ein bisschen Hintergrund über das zu geben, was ich eigentlich mache - in der Hoffnung, dass es jemanden interessiert.
In wie weit der Blog regelmäßiger genutzt werden wird als die Homepage, kann ich noch nicht sagen, aber ich hoffe, dass mein Mitteilungsbedürfnis und meine flatterhafte Produktivität ihr Übriges dazu tun werden, dass das hier nicht gleich wieder einschläft. :)
Und wir wollen ja unsere Manieren nicht vergessen. An dieser Stelle deshalb noch mal ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich mein Gejammer angetan und ganz fleißig Blogtitelvorschläge gemacht haben - ihr wisst ja, wer ihr seid. ;)
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