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Archive für Juni 2010

Tag 16 - Das 9. Buch aus deinem Regal v.l.

Es steht momentan nicht im Regal, aber da wird ein kleiner Platz für dieses Buch freigehalten, weil es im Augenblick auf meinem Schreibtisch rumliegt, damit ich immer mal wieder Zitate für Icons nachschlagen kann. Dieses Buch ist The Demon’s Covenant von Sarah Rees Brennan.

Demon's Covenant

Kurzbeschreibung von amazon (enthält ganz kleine Spoilerchen für Demon’s Lexicon):

Mae Crawford always thought she was in control. Now she’s learned that her little brother Jamie is a magician and Nick, the boy she’d set her heart on, has an even darker secret. Mae’s whole world has spun out of control, and it’s only going to get worse. When she realises that Jamie has been meeting secretly with the new leader of the Obsidian Circle and that Gerald wants him to join the magicians, she’s not sure how to stop Jamie doing just that. Calling in Nick and Alan as reinforcements only leads to a more desperate conflict because Gerald has a plan to bring Nick down - by using Alan to spring a deadly trap. With those around her torn between divided loyalties and Mae herself torn between her feelings for two very different boys, she sees a chance to save them all - but it means approaching the mysterious and dangerous Goblin Market alone… 

Das seltsamste an diesem Buch war, dass es aus der Perspektive einer Figur geschrieben war, die ich im ersten Buch nicht mal leiden kann. Und, zang!, war ich auf einmal verliebt in Mae. Sarah bekommt so was hin. Dass man sich in Figuren verliebt, die man nicht leiden kann. Mae ist einfach nur toll, pinkhaarig und selbstbewusst und toll. Ich liebe Demon’s Covenant. Ich liebe es sogar noch mehr als das erste Buch der Trilogie, obwohl ich gedacht hatte, dass das gar nicht geht. Aber Sarah bekommt so was hin.

Tag 15 - Das 4. Buch aus deinem Regal v.r.

Man sollte ja meinen, das wären die einfachen Tage, an denen man einfach nur ein Buch aus dem Regal nehmen muss und sonst nichts. Aber das Schwierige ist, sich überhaupt erst mal für ein Regal(brett) zu entscheiden! Heute habe ich jedenfalls Good-bye and Keep Cold von Jenny Davis aus dem Regal gezogen.

Good-bye and Keep Cold

Es muss ungefähr drei Jahre her sein, dass ich dieses Buch gelesen habe. Wir mussten uns alle etwas aussuchen, was wir für Englisch lesen wollten, und da habe ich mir dieses hier aus den aussortierten Büchern der Schulbibliothek auserkoren. Ich weiß noch, dass ich es ganz gern mochte, aber nicht alles verstanden habe (da mein Englisch damals noch nicht so gut war), und ich würde es gerne mal wieder lesen, um zu sehen, wie es mir jetzt gefallen würde.

Tag 14 - Ein Buch aus deiner Kindheit

Eindeutig Der Summstein, eine Anthologie mit lauter süßen Geschichten über Musik - das Abenteuer, ein Musikinstrument zu erlernen, die Hoffnung, dass das Klavier nach dem Umzug nicht an der neuen Adresse ankommt, damit man nicht mehr üben muss… Ich bin echt zu müde, darüber jetzt noch irgendwas Tiefsinniges zu schreiben (wollte eben schon Der Stummstein schreiben), deshalb belass ich es dabei.

Summstein

Tag 13 - Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Also, ich bin mir zwar nicht so ganz sicher, ob das jetzt positiv oder negativ gemeint ist, aber ich nehme es jetzt einfach mal als positiv.

Bartimäus

Es ist schon total lange her, dass ich das gelesen habe - so lange sogar, dass ich es noch auf Deutsch anstatt auf Englisch gelesen habe - aber ich weiß noch, dass ich es ziemlich geliebt habe. Und auch, dass ich ziemlich viel lachen musste. Ich werde es auf jeden Fall demnächst noch mal lesen - diesmal auf Englisch. Mal sehen, ob ich es dann immer noch so witzig finde.

Tag 12 - Ein Buch, das du empfohlen bekommen hast

Das ist irgendwie richtig schwer, denn manche Bücher bekomme ich von allen Seiten empfohlen oder überhaupt gar nicht (weil sie außer mir in meinem Umfeld noch keiner kennt), und meistens vergesse ich auch noch, bei welchen Büchern es wie war. Deshalb entscheide ich mich für das Buch, das mir Lisanne letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt hat, nämlich Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery, das mir wirklich gefallen hat.

Die Eleganz des Igels

Kurzbeschreibung von amazon:

Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt. 

Tag 11 - Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Ich habe schon von Anfang an gedacht, auf diese Frage hätte ich gar keine Antwort. Ich dachte irgendwie, so ein Buch gibt es gar nicht. Umgekehrt ist das schon mal passiert (mit Magic Bites, aber das hab ich ja schon oft genug breit getreten), aber zu diesem Fall fiel mir einfach nichts ein. Bis mir vorhin auf einmal die Erleuchtung kam: Deathly Hallows!

Deathly Hallows

Ich möchte ungern von “hassen” sprechen, weil die Harry Potter-Bücher nun mal ein Teil meiner Kindheit sind und ich sie lange wirklich sehr geliebt habe. Während ich Deathly Hallows gelesen habe, hat es mir auch eigentlich noch ganz gut gefallen, wenn man mal davon absieht, dass ich das Ende wirklich zum Kotzen fand. Aber nach und nach bin ich mit dem Buch irgendwie immer unzufriedener geworden und ich würde mir bei vielem wünschen, es wäre anders gekommen. Besonders, wenn ich an den Epilog denke, rollen sich mir die Zehennägel auf - weil ich einfach nicht glaube, dass eine Hermine irgendwann Weasley heißen würde, sondern ihren Namen behalten, und weil ich auch nicht glaube, dass Harry/Ginny hält. Solche Dinge. Aber im Endeffekt ist es J. K. Rowlings Buch, sind es ihre Figuren, und wenn sie das so schreiben möchte, dann ist das ihre Entscheidung. Mir stößt es eben ein bisschen sauer auf. Leider.

Tag 10 - Ein Buch von deinem Lieblingsautoren

Huch, jetzt hätte ich heute beinahe vergessen zu bloggen! (Aus mehreren Gründen, über die ich demnächst was erzählen werde.) Also, die Frage, die ich mir zuallererst stellen muss, ist natürlich: wer ist eigentlich mein Lieblingsautor? Und entscheide mich für den, von dem ich (neben Cornelia Funke) die meisten Bücher gelesen habe, und den ich mir gar nicht mehr wegdenken kann: Brandon Sanderson.

Warbreaker

Nachdem ich von ihm schon die Mistborn Trilogie und Elantris gelesen hatte, war ich von Warbreaker ja restlos begeistert. Ich krieg mich immer noch nicht richtig drüber ein. Und ich vermisse es furchtbar. Es ist das beste Buch, was ich von Sanderson bisher gelesen habe, und nicht nur das - es ist auch eines der besten Fantasy-Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Und guckt euch das Cover an! Ist es nicht einfach wunderschön? Es ist wun-der-schön. Punkt.

Tag 9 - Das erste Buch, das du je gelesen hast

Wirklich “gelesen” kann man das zwar nicht nennen, aber eines der ersten Bücher, an das ich mich erinnern kann, ist Eric Carles Die kleine Raupe Nimmersatt.

Die kleine Raupe Nimmersatt

Ich glaube, das werde ich auch immer lieben. Es ist einfach herzallerliebst.

Tag 8 - Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Kaum zu glauben, die erste Woche ist schon rum! Heute wieder mal was Einfaches, worüber ich nicht lange nachdenken muss. Es sind sogar gleich drei Bücher auf einmal, die mich an einen Ort erinnern - Trudi Canavans Black Magician Trilogie.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie zwei meiner Geschwister und ich in unserem hübschen Ferienhaus in der Normandie alle auf einem Bett verteilt waren, jeder mit einem der drei Bücher in der Hand. Foto gibt’s jetzt leider nicht, schließlich will ich nicht, dass die mich mal verklagen, wenn ich reich und berühmt bin, aber schön war’s. Beim Gedanken an diese Bücher kommt bei mir auch jedes Mal sofort die Erinnerung wieder hoch, diese Atmosphäre, der Meereswind, die Sonne, obwohl das alles eigentlich gar nicht so gut zur Atmosphäre des Buches passt. Aber für mich ist das jetzt untrennbar verbunden.

Tag 7 - Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Darüber musste ich überhaupt nicht lange nachdenken, denn dieses Buch ist ohne Frage A Tale of Two Cities von Charles Dickens.

A Tale of Two Cities

Lucie Manette war achtzehn Jahre lang von ihrem Vater getrennt, der im gefürchtesten Gefängnis von Paris, der Bastille, dahinsiechte. Endlich wieder vereint verflicht sich das Schicksal der Manettes untrennbar mit dem zweier Männer, dem des heldenhaften Aristokraten Darnay und dem des liederlichen Anwalts Carton. Diese Geschichte über Gewalt, Rache, Liebe und Erlösung spielt sich ergreifend vor dem Hintergrund der Französischen Revolution ab.

A Tale of Two Cities ist einer dieser Klassikern, die man einfach gelesen haben muss, weil man sich sicher ist, dass man ihn lieben wird, weil er schließlich aus Dickens Feder stammt, und auf einmal- wird einem klar, dass man gar niemanden hat, mit dem man ewig und begeistert darüber reden kann! Das war schon immer eins meiner Probleme, weil hier irgendwie niemand das liest, was ich lese. Englische Fantasy - raus, mal abgesehen von den Sachen, die jeder gelesen hat, so wie Harry Potter. Englische Klassiker - raus, und schon gar nicht auf Englisch. Und dann war da auf einmal mein neues kleines Fandom um Demon’s Lexicon, die marmalade fish, die nicht nur englische Fantasy, sondern auch Klassiker lieben. Der Fisch, der meine absolute Liebe zu Dickens teilt, ist eine gewisse H., und sie war es auch, die mich immer wieder aufgefordert hat, A Tale of Two Cities endlich zu lesen. Das ist der Grund, warum ich immer, wenn ich an dieses Buch denke, auch an H. denken muss.