Anfang
letzten Jahres habe ich R. J. Andersons Knife gelesen (und sogar drüber gebloggt), und seitdem sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Weil es einfach die niedlichste Fantasy war, die ich je gelesen habe, mit winzigen Feen, die winzige, liebenswerte Charakterzüge haben und einer ganz wunderbaren Geschichte.
Und jetzt werde ich wahrscheinlich ein bisschen spoilern.
Vor kurzem hab ich mir Rebel nun endlich bestellt und es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Obwohl das gar nicht so einfach war wie bei dessen Vorgänger. In Knife habe ich total schnell hineingefunde, da wird man direkt in die Handlung hineingesogen, die auch gleich recht actiongefüllt ist, weil Knife so eine kleine Kriegernatur ist. :D Bei Rebel fand ich das um einiges schwieriger. Erst mal gab es gleich zwei Figuren, an deren Blickwinkel ich mich gewöhnen musste (weil abwechselnd sowohl aus Timothys Sicht als auch aus Lindens Sicht erzählt wird). Und dann: info dumping. Das war mir etwas zu viel. Zur Erklärung: man ist vorher eigentlich nie aus dem Oakenwyld rausgekommen, also dem Haus/Garten, wo Knife und die anderen Feen leben, nur ein einziges Mal und das war ein recht kurzer Ausflug. Und auf einmal gurke ich mit den Figuren in London rum und in ganz England und Wales und meine Güte, die ganze Hintergrundgeschichte! Es gab auf einmal so viele Informationen über die Feen außerhalb und die Vorgeschichte und was nicht noch, hinzu kam noch Timothys eigene Geschichte- also, es war ein bisschen anstrengend. Aber ich bin zum Glück dran geblieben (konnte es mir auch leisten, die Kursarbeiten fangen erst jetzt wieder an) und hab dadurch dann doch noch reingefunden. Und bin kleben geblieben. Wie es ja eigentlich nicht anders zu erwarten war.

Und jetzt aber: SPOILER. Eigentlich habe ich schon relativ früh vermutet, dass die geheimnisvolle Empress vermutlich Jasmine ist, die ja an der ganzen Misere der Feen im Oakenwyld schuld war. Bei Knife hatte ich so früh noch keine Vermutungen (und später eigentlich auch nicht), aber das hat mich nicht weiter gestört. Außerdem hatte dieses Buch eines, worauf wir Frauen ja total stehen: einen Bad Boy, der aber eigentlich, tief im Innern, gut ist! Rooob. :D Auch als es den Anschein hatte, dass er gaanz abgrundtief böse ist, habe ich natürlich noch an ihn geglaubt. (Also bitte, die paar Zweifel zählen nicht.) Und er ist ganz klar einer meiner Lieblingscharaktere aus diesem Buch. Wobei ich Wink und Thorn, zwei Feen, die man schon aus dem ersten Buch kennt, auch furchtbar, furchtbar mag! SPOILER ENDE.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, dieses Buch zu lesen. Ich mag Fortsetzungen im Allgemeinen und besonders zweite Bücher, wobei das angeblich immer die schlechtesten in einer Reihe sind. Hier bin ich fast geneigt zu sagen, dass das zutrifft, aber dazu warte ich erst mal das nächste Buch ab. Das erst im Januar 2011 rauskommt. :(
Noch zwei Wörtchen zu Percy Jackson - Diebe im Olymp, den ich am Samstag gesehen habe. Zu meiner Verteidigung: ich wurde eingeladen. Ich muss auch sagen: ich fand den Film richtig schlecht. :D Eigentlich schade, weil ich Chris Columbus doch mag. Aber das hat die Sache auch nicht besser gemacht. Ach, immer dieses seelenvolle Versinken in den Augen des anderen von Percy und Annabeth (wobei ich ehrlich nicht weiß, was sie an ihm findet, und keines der Mädels, mit denen ich im Kino war, versteht diese meine negativen Gedankengänge bezüglich Percy). Immer dieser… exorbitant logische Plot! Diese brillianten Jungschauspieler! Wuahahaha. Verzeihung. (Aber der Darsteller, der Percy gespielt hat… der konnte wirklich nicht spielen!) Wodurch der Film allerdings um Längen besser wurde: Sean Bean und Rosario Dawson, die zwei meiner Lieblingsschauspieler sind. Ich hab’s schon mal bei der Päpstin gesagt: es gibt Leute, die einen Film gut machen. Allerdings- hier hat das auch nicht mehr viel geholfen. Aber ein Gutes hatte die ganze Sache. Es war saulustig.
EDIT: Wuah! Ich hab endlich rausgefunden, wie ich es anstelle, dass die Bilder und der Text nicht so zusammenkleben!