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24.2.2010 von Franziska Kurtz.
… aber erst mal kurz was anderes. Ich habe vorgestern die Druckfahne von So was fragt man nicht bekommen, die zum Besabbern schön wunderhübsch ist. Ich freu mich schon sehr darauf, die fertige Zeitschrift in Händen zu halten!
Und jetzt zurück zum Beitragstitel. Am Sonntag war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in Sherlock Holmes (nach einigen Startschwierigkeiten, wir wollten eigentlich schon in der ersten Woche rein), und ich wollte eigentlich schon die ganze Zeit drüber bloggen, aber es kam immer wieder was dazwischen. Und wenn ich dann mal Zeit hatte, habe ich es natürlich vergessen. ;)
Ich liebe Robert Downey Jr. Sehr. Er erinnert mich zwar extrem an Hugh Laurie, aber er hat durchaus was eigenes und etwas, das meiner Meinung nach sehr gut zu Sherlock Holmes passt. Klar, er ist jetzt nicht unbedingt der Sherlock Holmes aus Doyles Büchern, aber er ist ein Sherlock Holmes. Überhaupt haben mir die Schauspieler in diesem Film ausnahmslos gefallen, neben Robert Downey Jr. insbesondere Jude Law, Rachel McAdams und Eddie Marsan.
Was ich nicht so übermäßig gelungen fand, war der Plot. Mit dem ganzen übernatürlichen Kram hab ich kein Problem, ich finde es eher faszinierend, wenn das dann doch auf ganz rationale Weise aufgeklärt wird, und auch Doyle hat das ja gerne mal gemacht. Aber im Film fand ich die Geschichte einfach ein wenig zu abstrus und ich hab nicht wirklich alles verstanden. Ich habe auch das Problem, dass ich Filme/Theaterstücke normalerweise mehr als einmal sehen muss, um wirklich alles zu begreifen, vermutlich, weil ich einfach nichts zum Lesen habe, wo ich mich im Notfall auch noch mal ein paar Sätze oder Seiten zurückhangeln kann. Hier hätte ich das jedenfalls mal gut gebrauchen können, denn ab einem gewissen Punkt (ach Quatsch, eigentlich schon am Anfang- was sollte das? :D) bin ich nicht mehr so wahnsinnig gut mitgekommen.
Aber die Dialoge haben das wieder wettgemacht. Total klasse und die meiste Zeit über auch gut übersetzt. Der Tatsache wegen, dass ich den Film trotzdem sehr gerne auf Englisch sehen würde, werde ich mir die DVD aber kaufen, und dann hoffentlich auch den Plot ein bisschen besser verstehen. Denn selbst wenn der nicht ganz das Gelbe vom Ei ist, hat Sherlock Holmes es mir in jedem Fall angetan, ganz besonders mit der Besetzung. Wer auf halbnackte, sich prügelnde Männer seltsame Mystery gepaart mit Witz steht, sollte sich das in meinen Augen angucken. :)
Das einzige, was ich doch etwas befremdlich fand, war, dass da sehr, sehr viele Kinder vor uns saßen. Gut, der Film ist ab 12 freigegeben (wobei man sagen muss, dass die alle noch nicht 12 waren), aber ich finde, Eltern haben die Verantwortung, sich vorab ein bisschen über das zu informieren, was in einem Film zu sehen ist. Menschen- und Amphibienleichen und dergleichen sind meiner Meinung nach nichts für Kinder. Und wenn die Eltern wussten, was man da so zu sehen bekommt, und trotzdem mit den Kindern da reingegangen sind, dann find ich das einfach nur traurig. Leute, geht doch mit euern Kindern in Disney-Filme und den ganzen anderen Kitschkram mit fliegenden Rentieren oder Zahnfeen oder was weiß ich! Für so was ist man nie zu alt. Aber für manche Filme eindeutig zu jung.
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