November 2009
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Der Blog liegt brach

… das geb ich ja zu. Falls jemand trotzdem gerne wissen wollen sollte (uh-huh), dass ich noch lebe: ich twittere fleißig. Frisst nicht ganz so viel Zeit, die man eigentlich fürs Schreiben verwenden müsste, wie das Bloggen.

Ja, Schreiben. Inzwischen ist mir die Realität auf den Kopf gekracht: NaNoWriMo. Ist. Anstrengend. 50 000 Worte schreiben sich nicht mal so eben weg. Anfangs war ich noch ein bisschen hinterher, inzwischen bin ich meinem Wortziel um ungefähr zwei Tage voraus; ein gutes Polster für Tage, an denen ich mal nicht so viel schaffe.

Ich bin jetzt bei 25 419 Wörtern und habe die Hälfte eines zugegebenermaßen eher schlechten Buches damit geschafft. Aber: ich wollte ja eigentlich vor allem üben. Handlung zu schreiben. Dialoge zu schreiben. Fantasy zu schreiben. Ich bin nicht mit der Erwartung reingegangen, dass ich ein Meisterwerk schreibe. Und ich habe durchaus das Gefühl, dass es mir etwas bringt. Und weil das Lyrische, das Franzi immer so mit sich rumträgt, natürlich auch nicht fehlen darf, hier mein Lieblingssatz aus dem Wortsalat:

“Man konnte schon die Hügel sehen und Rauchfahnen, die in den Himmel stiegen wie graue, filigrane Säulen, die die Spätherbstwolken trugen.”

 

Wer noch auf eine e-Mail von mir wartet (ich weiiiß, Nadja): ich geb mir wirklich Mühe, aber es bleibt alles ein bisschen liegen momentan. Dieses Wochenende will außerdem noch der ganze Stoff für die Geschichts-Kursarbeit gelernt werden. Und die 30 000 würd ich gerne schaffen.Versprechen tu ich nichts, außer, dass ich versuchen werde, mich zu melden.

 

Heute übrigens: die Lesung der tja-Preisträger, denen ich hier schnell ganz viel Erfolg und Glück, eine wunderwunderbare Lesung und noch ein aufregendes und lehrreiches restliches tja wünschen will. (Wär so gern dabei gewesen mäh.)

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