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14.9.2009 von Franziska Kurtz.
Heute habe ich Monika Feths Das blaue Mädchen gelesen. Und damit meine ich wirklich heute. :) Ich habe das Gefühl, das viele Lese macht mich wieder schneller. Adieu, du furchtbare Phase, in der ich so schrecklich langsam gelesen haben.
Also, das Blaue Mädchen. Vor ein paar Jahren (ich weiß aber nicht genau, vor wie vielen) habe ich das Buch schon mal gelesen und damals fand ich es total toll. Ich wollte es auf jeden Fall noch mal lesen, um rauszufinden, wie es mir jetzt gefallen würde. Mein Fazit: ein bisschen zu viel Teenager-Romanze.
An sich mag ich das Buch. Es ist nicht schlecht geschrieben und die Autorin hat sich eine interessante Thematik ausgesucht - Sekten und wie man aus diesem einheitlichen Denken und dem Zwang ausbrechen kann. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, fand ich das noch richtig schockierend (usw. usf.), aber inzwischen finde ich, die Handlung konzentriert sich einfach ein bisschen zu sehr auf Küsschen hier und Küsschen da und Liebeliebeliebesehnsucht. Trotzdem hat es mir heute zusammen mit Cappuccino ein bisschen durch meinen erkälteten Nachmittag geholfen und ich bereue es auch nicht, das Buch jetzt noch mal in die Hand genommen zu haben. Was ich vor allem für gelungen halte: die Charakterisierung der Figuren. Ich glaube, das ist etwas, was Monika Feth wirklich gut kann.
Edit: Habe ich erwähnt, dass ich ein bisschen was geschrieben habe, das mir gefällt? Wirklich nicht viel, aber immerhin. Write or Die mache ich wohl auf jeden Fall weiter, irgendwie hilft das.
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