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24.5.2009 von Franziska Kurtz.
Am Freitag war ich in Oppenheim, um mir die Eigenproduktion der 1. JugendFestspiele Oppenheim anzusehen (klick): meerrauschenhören. Geschrieben wurde das Stück von Laura Naumann (tja 2006 & 2008, und damit zweifache Mit-Berlinerin von mir). Das allein war für mich schon ein Grund, mir die Sache anzusehen, da ich Lauras Stil sehr gern mag.
Ich muss allerdings sagen: ich fand es solala. Ich weiß nicht genau, woran es lag. Das Stück an sich, die Idee dahinter, das geschriebene Wort - gefällt mir alles. Die Schauspieler des TheaterJugendClubs GAFFA haben ihre Rollen zum Großteil auch sehr schön umgesetzt, einer hat sogar eine nette Improvisation gebracht. (Drei Wochen vor Aufführung hatte der sich nämlich den Kiefer gebrochen - da ist er also “aus dem Fenster gesprungen, direkt in die Massen! Ich hab mir dabei sogar den Kiefer gebrochen!”) Trotzdem fand ich es stellenweise etwas - flau, zu langatmig. Aber erst mal: worum geht es überhaupt?
Grob gesagt: um Jugendliche. Diese Jugendlichen treffen sich für “ihre Sache”, auch wenn keiner so recht weiß, was das ist. Aber es geht um Freiheit, um das Meerrauschen, um das Meerrauschenhören. Und während sie sich also für ihre Sache treffen, sich fragen, wer das alles organisiert hat - oder auch nicht -, saufen, Gras rauchen, lernt sie der Zuschauer ein Stück weit kennen, erfährt etwas über ihre Probleme. Es ist auf gewisse Weise sehr charmant, diese Probleme in Lauras Worten erzählt zu bekommen, die immer so einen frech angehauchten Ton haben und deshalb nicht einfach langweiliger jugendlicher Herzschmerz sind.
Schade war aber eben (neben der Tatsache, dass mir saukalt war), dass es sich teilweise etwas gezogen hat. Es ist ja auch nicht viel Handlung da, das stimmt, es ist mehr Reflektion. Dennoch, wenn die Schauspieler zum fünften Mal im Stück “einfrieren”, den Blick heben und sagen “Ich - kann - das Meer - rauschen hören!”, dann ist man schon versucht zu denken: und wann seid ihr fertig? Dass ich kaum etwas gesehen habe (viele, viele Menschen vor mir, insbesondere ein ziemlich großer ziemlich direkt vor mir), hat es mir natürlich auch nicht leichter gemacht, das Stück zu genießen. Das wurde leider durch die Schauspieler auch nicht ganz gerettet - die haben zwar, wie gesagt, schöne Interpretationen ihrer Rollen geliefert, aber diese “Handlungslücken” konnten sie dennoch nicht ganz ohne verbleibende Löcher füllen.
Dennoch habe ich mich sehr gefreut, dass ich mir das Stück angeschaut habe, und obwohl ich schon Besseres gesehen habe, war das bei Weitem keine schlechte Produktion. So soll es auch nicht klingen. Es war eine tolle Idee, sich ausgerechnet dieses Stück auszusuchen, man hätte noch ein Tüpfelchen mehr rausholen können - aber es war ein guter Abend, ja. :)
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24.5.2009 von Franziska Kurtz.
So. Nachdem ich mich mit dem alten Layout so rumgeärgert habe (die Kategorien haben sich nach oben aus dem für sie vorgesehenen Kasten rausgeschoben), habe ich wohl oder übel ein anderes genommen. Ich glaube, das gefällt mir ganz gut - es muss jetzt mal als Notlösung herhalten, und wenn ich mich dann verliebt habe, darf es nicht mehr gehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass es damit nun erst mal keine Probleme mehr geben wird. Eigentlich hat sich nichts geändert, nur die Unterkategorien sind jetzt da oben zu finden (man folge bitte meinem Finger) und nicht mehr da links.
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