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19.4.2009 von Franziska Kurtz.
Das regt mich jetzt auf. Nicht nur, dass ich gutgläubig meinen 1&1-Blog eingerichtet habe, um im Nachhinein festzustellen, dass mein netter Anbieter keine WP-Plugins erlaubt - nein, jetzt ist auch der Sidebar nicht mehr recht, was ich hier mache. Die Kategorien schieben sich seit gestern nach oben aus ihrem Feld raus. So wie ich das sehe, kann mir das dann wohl auch mit jedem anderen Sidebar-Feld passieren, sobald genug (bzw. zu viel) Inhalt drin ist.
Ich weiß noch nicht, was ich mache, aber es sieht immer mehr so aus, als würde/müsste ich den Blog nach WordPress umziehen. Das nervt mich unglaublich, weil es bei 1&1 einfach am praktischsten war, schließlich hab ich hier auch meine Homepage. (Mit der gab es übrigens nie Probleme.)
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18.4.2009 von Franziska Kurtz.
Ich bin Sue wirklich dankbar, dass sie gestern Elena Kalis auf ihrem Blog verlinkt hat. Die Photographien auf dieser Seite haben nicht nur eine wundervolle Atmosphäre - sie sind der Höhepunkt der Ästhetik. Es ist unglaublich, was die Frau hinter der Linse vor die Linse kriegt und wie sie es in Szene setzt. Ich habe ja schon viele Photos gesehen (Photos ansehen ist mindestens so gut wie Lesen), aber von wenigen war ich so fasziniert wie von diesen.
Ganz besonders schön sind auch die Bilder ihres Unterwasser-Projekts. Wie kann man mit so wenig so viel machen?
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17.4.2009 von Franziska Kurtz.
Die Gewinner des Literaturwettbewerbs “Aufbrechen”, deren Einsendungen in einer Anthologie veröffentlicht werden, sind nun seit Anfang diesen Jahres bekannt (8-13 Jahre | 14-18 Jahre). Jetzt bekommen wir die Anthologie bald zu sehen - und die Preisträger bald zu hören. Ich persönlich habe mich leider dagegen entscheiden müssen, in Graz zu lesen, weil mir zweimal elf Stunden Zug einfach zu viel für ein bisschen Graz und ein bisschen Lesen sind.
Aber Werbung machen möchte ich trotzdem. Die Lesung und Präsentation der Anthologie finden am 25. April im Literaturhaus in Graz (Elisabethstraße 30) statt. Ich bin mir sicher, dass das ein schöner Abend wird, und wünsche euch Lesenden ganz viel Erfolg und Spaß! :)
Infos gibt es auch hier oder hier.
Aufbrechen | 25. April | 19.00 h
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1.4.2009 von Franziska Kurtz.
Knife von R. J. Anderson trägt den Untertitel ‘no ordinary fairytale’ - und das entspricht ganz gewiss der Wahrheit. Ich habe das Buch innerhalb von fünf Tagen durchgelesen, was ich schon lange nicht mehr mit einem Buch geschafft habe. Und ich habe mich sehr in dieses Buch verliebt.
Vielleicht merkt man Knife das Kinderbuch ein wenig sehr an - aber ich mag Kinderbücher, weil sie Vertrauen darin haben, dass der Leser ihnen glaubt. Diese Geschichte hat einen sehr einfach-naiven Ton, hinter dem sich eine eigentlich komplexe Geschichte versteckt. Das Feenmädchen Knife wird zur Jägerin der Königin bestimmt - das heißt, sie darf als eine von wenigen Feen die Eiche verlassen, in der das Feenvolk lebt. Draußen bekämpft sie Krähen und Füchse und landet irgendwann - mit verwundetem Flügel - im Schoß des jungen Mannes mit dem silbernen Thron auf Rädern. Und beginnt zu verstehen, dass nicht alles, was sie für so selbstverständlich hielt, auch so selbstverständlich ist.
Es ist wahnsinnig schön anzusehen, wie sich der Mensch und die winzige Fee näher kommen, beide irgendwie “behindert”, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise. Ich habe einmal am Stück atemlos hundert Seiten gelesen, weil ich nicht mehr wegkam von dieser Beziehung, die eigentlich so unmöglich und seltsam, auf der anderen Seite aber auch so - magisch ist. Während Paul und Knife Freunde werden, entdecken sie gemeinsam, was die Feen mit den Menschen verbindet und wie wichtig diese Verbindung ist.
Was mir besonders gefallen hat, ist dieser einerseits naive und andererseits so starke Glaube, dass man alles irgendwie wieder gut machen kann, der sich durchs Buch zieht. Deswegen und noch aus vielen weiteren Gründen ist Knife auf jeden Fall eines der Bücher, die ich mit Sicherheit noch öfter lesen werde. Und einer dieser vielen Gründe ist das:
“‘How could this happen?’ [Knife demanded].
‘Well, I don’t want to leap to any conclusions,’ said Paul […], ‘but I think magic may have been involved.’ “
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